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Die Kunst des Caterings

Kulinarische Kreationen mit Event-Charakter

Wer seinen Geschäftspartner mit kulinarischen Höhepunkten verwöhnen will, sollte nicht nur Speisen und Getränke sorgfältig auswählen. Mindestens genauso wichtig ist die besondere Präsentation, meinen Oliver Scholz und Norbert Wieferich, Geschäftsführer des Neusser Unternehmens cateringart, ein Name, der zugleich Programm ist: Hohe Produktqualität und Raffinesse in der Verarbeitung, dazu ein ausgefallenes gestalterisches Konzept – das sind ihre Geheimwaffen.

Die Cateringkünstler aus Neuss haben es sich zur Profession gemacht, mit ihren feinen Kreationen den Lebensstil des Gastgebers widerzuspiegeln. Wie das funktioniert, ließ sich Business-On.de im Interview mit Oliver Scholz und Norbert Wieferich erläutern.

Business-on.de: Sie agieren ja in einer sehr konjunkturabhängigen Branche. Wie wird man in der Gastronomie erfolgreich?

Oliver Scholz: Durch langjährige Erfahrung, ein gutes Netzwerk und das Wort „Dienstleistung“ verstanden zu haben! Dazu gehört, dass Kundenwünsche für uns oberste Priorität haben. Deshalb beraten wir gerade neue Kunden sehr sorgfältig und fragen genau nach Anlass, Wünschen und Vorstellungen. Der Gast will ja nicht nur hochwertige Produkte in außergewöhnlichen kulinarischen Kombinationen zu sich nehmen. Er möchte auch visuelle Reize, ästhetische Gestaltung und den exklusiven Rahmen. Essen und Trinken als inszeniertes Erlebnis: Das gilt umso mehr für den besonderen Anlass.

Business-on.de: Welche Gelegenheiten kommen denn da in Frage?

Norbert Wieferich: Dinner-Events, Stehempfänge oder Geburtstagsfeiern werden von uns genau so betreut wie Großveranstaltungen. Natürlich gehören in der Modestadt Düsseldorf neben der Messe auch aus Hochglanzmagazinen bekannte Labels und Marken zu den Kunden von cateringart, wie Gerry Weber, L’Oréal, Marc O’ Polo oder Hugo Boss. Auch die Messe Düsseldorf ist stets an unseren modernen, jungen und trotzdem beständigen Konzepten interessiert. Denn die Kunden erwarten nicht nur, dass wir Exotisches präsentieren können, sondern dass – gleich, was auf den Teller kommt – die Qualität der Produkte und der Verarbeitung hoch ist.

Business-on.de: Trendy zu sein, ist also wichtig in Ihrem Geschäft. Wie muss man sich das denn konkret vorstellen?

Oliver Scholz: Ein Beispiel dafür ist das Konzept „White Cubes“, das wir nun zum zweiten Mal im September bei der GDS, der internationalen Schuhmesse, realisiert haben. Dort werden die neuesten Designerschuh-Schmuckstücke und Accessoires in weißen Würfeln präsentiert. Ein offenes, kühles, edles Ambiente, das wir mit unseren Gerichten natürlich aufgreifen und auf kreative Weise umsetzen. Zum Beispiel mit Gerichten, bei denen die Farbe weiß die Hauptrolle spielt, etwa Austern oder Seeteufelspieß mit Safranmayonnaise auf viereckigen weißen Tellern. Dafür beobachten wir den Markt, reden mit unseren Kunden, schauen uns in der Szene um, analysieren, was sich in der Gastronomie tut – und das wandeln wir dann kreativ um in Cateringkonzepte.

Business-on.de: Welche Trends erwarten Sie denn in Zukunft? Mehr Exotik?

Norbert Wieferich: Persönlich freue ich mich, dass im Moment gerade das Thema Orient sehr stark kommt, das wir schon vor einigen Jahren für uns entdeckt haben. Neben allen fremdartig-exotischen Themen wird es aber auch wieder ein „zurück zu den Wurzeln“ geben. Die rustikale Küche wird als Thema wieder eine größere Rolle spielen. Und alles, was sich mit einfach, ursprünglich, gesund und gut umschreiben lässt.

Oliver Scholz: Dazu zählen Wurstwaren Hausmacher Art, Brot in seiner ganzen Vielfalt oder Käse in allen Variationen. Ganz wichtig wird auch die Frage nach der Ursprünglichkeit unserer Lebensmittel. Die Menschen gehen immer bewusster mit dem um, was sie essen und sie schätzen gute Traditionen. Natürlich greifen wir auch gerne solche Traditionen auf und veredeln sie. Zum Beispiel mit dem Hohelied auf die Frikadelle: Ob arabisch oder asiatisch, mit Hühnchen, Lachs, Pute oder Lamm, auf Maikohl oder mit Safran.

Business-n.de: Wie würden Sie selbst denn Ihre Gäste bewirten?
Oliver Scholz: Mich persönlich würde ja ein hundert Meter langer Bauerntisch reizen, der auf französische Art gedeckt ist. Mit einer überquellenden Vielfalt von Fleisch, Gemüse, Brot, Käse und Wein – und das mitten in einem Weinberg.

Norbert Wieferich: Ich dagegen mag es lieber kühl und reduziert. Ein Edelstahltisch mit nur ganz wenigen Hinguckern, vielleicht in einer Industrielocation, wäre schon eher nach meinem Geschmack. Diese unterschiedlichen Vorlieben beflügeln unsere Zusammenarbeit, weil auf diese Weise immer wieder neue Ideen entstehen.

Business-on.de: Mit welchem Budget muss ich als Gastgeber denn für ein solches Event-Menü rechnen?

Oliver Scholz: Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Privatleute die Kosten zu knapp kalkulieren – und dann doch ein Restaurant bevorzugen. Natürlich liegen wir preislich über den durchschnittlichen Party-Services oder dem Metzger um die Ecke. Aber dafür liefern wir eben auch wirkliches Event-Catering, das mehr umfasst als nur das Essen. Dazu gehören perfekte Planung, Vorbereitung und Service während der Veranstaltung – inklusive Rundumbetreuung durch unser Team. Damit geht unsere Arbeit weit über das reine gastronomische Angebot hinaus.

(Stefanie Berg)


 


 

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