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Leitmesse der Werbeartikelwirtschaft

Besucher aus 81 Nationen auf der PSI 2020

Zum weltweit wichtigsten Branchentreffpunkt der Werbeartikelwirtschaft, der Messe PSI, kamen mehr als 16.000 Fachbesucher aus aller Welt nach Düsseldorf. Alleine in Deutschland setzt die Branche jährlich rund 3,65 Milliarden Euro um.

„Die PSI ist der weltweite Melting Pot einer ganzen Branche. Sie bewegt Menschen, Märkte und Milliarden-Umsätze in globaler Dimension. Das macht sie weltweit einzigartig“, so das Fazit von PSI-Geschäftsführer Michael Freter zum Abschluss der Leitmesse in Düsseldorf, auf der 720 Aussteller aktuelle Neuheiten und Trends präsentierten. Dass die Besucherzahlen des Vorjahres nicht ganz erreicht wurden, schreibt die Branche der sich in Teilen eintrübenden konjunkturellen Situation in Branchen wie beispielsweise der Automobilindustrie zu. Sie zählt traditionell zu einem der großen Abnehmer von Werbeartikeln. Dem Gesamterfolg der PSI tat das laut Veranstalter indes keinen Abbruch. Als Mega-Trend wurde das Thema Nachhaltigkeit identifiziert, was auch ein Blick in die Hallen zeigte. Egal ob in der Materialauswahl, ob im Fertigungsprozess oder in Form des Up- und Recyclings von Produkten - nie zuvor war das Thema sichtbarer als in diesem Jahr. „Die Bereitschaft der werbetreibenden Industrie für nachhaltige Werbeartikel tiefer in die Tasche zu greifen, ist deutlich gestiegen“, so PSI Director Petra Lassahn. Eine Einschätzung, die sich auch in den aktuellen Branchendaten widerspiegelt, die vom Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) traditionell zur PSI veröffentlicht werden. Demnach spielt Nachhaltigkeit für zwei Drittel der Unternehmen eine Rolle beim Einkauf von Werbeartikeln. Dafür sind Unternehmen bereit, im Durchschnitt bis zu zehn Prozent mehr auszugeben.

Branchenumsatz in Deutschland auf 3,65 Mrd. Euro gestiegen

Für das zurückliegende Geschäftsjahr bilanziert der GWW einen erneut leicht gestiegenen Branchenumsatz von 3,65 Mrd. Euro (2018: 3,58 Mrd.). Eine Entwicklung, die sich mit den Ergebnissen der europaweit ausgelegten Marktanalyse „Industry Structure Analysis 2017-19“ deckt. Demnach werden in Europa jährlich 14,9 Milliarden Euro von der Werbeartikelbranche umgesetzt. Die Studie zeigt, dass mehr als ein Drittel des europäischen Gesamtumsatzes von Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern erzielt wird. Gemeinsam mit Großunternehmen mit über 250 Mitarbeitern bilden diese damit die Hauptumsatzquelle der Branche. Zusammen machen sie mehr als die Hälfte des Umsatzes aus.

(Redaktion)


 


 

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