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Liebesleben

So ticken die Deutschen in Sachen „Liebe“

Wussten Sie schon, dass die Mehrheit der Deutschen an die Liebe fürs Leben glaubt? Oder dass der Körperumfang parallel mit dem Beziehungsglück wächst? Wir präsentieren: Spannende Fakten aus aktuellen Studien rund um das Thema „Liebe“ …

Die Liebe fürs Leben gibt es nicht? Von wegen! Die Mehrheit der Deutschen ist zumindest vom Gegenteil überzeugt, wie eine aktuelle Studie zur Partnerschaft vom Institut für Demoskopie Allensbach ergab. So halten es zwei Drittel der Befragten für möglich, einen Partner zu finden, mit dem sie für den Rest ihres Lebens glücklich sind. Ebenso romantisch ist auch unsere Einstellung zur Ehe: Mit 73 Prozent hält die Mehrheit der Befragten den Bund fürs Leben nach wie vor für ein erstrebenswertes Lebensmodell.

Drum prüfe, wer sich...

Soviel zur Theorie. In der Praxis dagegen scheint sich die Idee von der Liebe fürs Leben nicht so einfach umsetzen zu lassen. So ergab die Studie ebenfalls, dass es selbst glücklich Liierte für durchaus möglich halten, einen Partner zu finden, der noch besser zu ihnen passt. Statt sich mit dem aktuellen Herzblatt im Hafen des lebenslangen Liebesglücks zu wähnen, hält sich jeder Vierte Vergebene ein solches gedankliches Hintertürchen offen. Eigentlich schade, denn somit sinkt die Bereitschaft, mit dem momentanen Partner auch Krisen gemeinsam zu meistern und langfristig an der Beziehung zu arbeiten. Experten sind sich sicher: Für eine glückliche Beziehung ist es viel wichtiger, den Partner so zu nehmen, wie er ist – statt nach einer vermeintlich perfekteren Alternative Ausschau zu halten.

Schwer verliebt statt leicht zu haben

Kummerspeck – das ist jedem von uns ein Begriff. Aber haben Sie schon mal von Freudespeck gehört? Den scheint zumindest ein Großteil der Menschen anzulegen, die in einer glücklichen Beziehung leben. Der Heidelberger Soziologieprofessor Thomas Klein fand im Rahmen einer repräsentativen Befragung heraus, dass Frauen und Männer in einer harmonischen Partnerschaft eher Gewicht zulegen als Singles. Grund dafür ist der mangelnde Konkurrenzdruck. Singles dagegen müssen sich auf dem Partnermarkt behaupten. Ein niedriges Gewicht verbessert dabei ihre Chancen auf der Suche nach der oder dem Richtigen. Haben sie dann aber ein passendes Gegenstück gefunden, fallen ein paar Extra-Kilos nicht mehr ins Gewicht …

Pille beeinflusst die emotionale Wahrnehmung

Wichtigster Vorteil der Antibabypille: Sie schützt vor Schwangerschaften. Möglicher Nachteil: Das hormonelle „Verhüterli“ beeinflusst die emotionale Wahrnehmung seiner Anwenderinnen stärker als bisher angenommen. Wissenschaftler der Stirling University befragten 2.500 Frauen zu ihrem Sexleben und fanden dabei Erstaunliches heraus. So bleiben Frauen, die die Pille nehmen, zwar länger in einer Partnerschaft als Frauen, die auf natürliche Weise verhüten – dies aber auch dann, wenn es zwischen ihnen und ihrem Partner nicht mehr richtig knistert. Eine weitere „bittere Pille“ für die Männerwelt: Probandinnen, die mit der Pille verhüteten, empfanden ihr Sexleben als weniger befriedigend und fühlten sich weniger stark zu ihrem Partner hingezogen.

Wissenschaftler raten deshalb dazu, die Pille vor einer geplanten Hochzeit abzusetzen. Ein paar Monate vorm Gang zum Traualtar auf eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode umzusteigen soll Frauen dabei helfen, sicherzugehen, dass sie ihren Partner immer noch anziehend finden und begehren.

Von Schweigsamkeit kann keine Rede sein

Frauen reden zu viel und Männer können nicht zuhören? Stimmt nicht! Gingen Kommunikationsexperten bisher davon aus, dass sich deutsche Paare im Durchschnitt nur 10 Minuten täglich miteinander unterhalten, belegt eine im Auftrag von Post-it durchgeführte, bundesweite Umfrage etwas anderes: Deutsche Paare haben sich viel mitzuteilen. So unterhält sich fast jeder zweite Befragte täglich über eine Stunde mit seinem Partner – und steigert damit gleichzeitig die Chancen für langanhaltendes Beziehungsglück. Schließlich sind sich 92 Prozent der Befragten einig: Miteinander zu reden ist entscheidend für das Gelingen einer dauerhaften Partnerschaft. Einzig die Romantik benötigt ein wenig Nachhilfe im gemeinsamen Gespräch. Die Mehrheit der Liebespaare kommuniziert nämlich lieber über praktische und alltägliche Dinge statt über Gefühle und beziehungsrelevante Themen. Unser Tipp: Öfter mal das Herz sprechen lassen!

Quelle: friendscout24.de

(Redaktion)


 


 

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