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Deutsche Bank setzt auf Lösung mit Berggruen

Deutsche Bank-Vorstand Jürgen Fitschen setzt zur Rettung der Warenhauskette Karstadt auf eine Einigung mit dem Investor Nicolas Berggruen.

"Wir werden die Lösung Berggruen weiterhin konstruktiv unterstützen, denn sie erscheint uns derzeit als die sicherste für Karstadt", sagte Fitschen der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Er fügte hinzu: "Uns geht es nur um eines, und zwar die Sicherheit dieser Transaktion zugunsten von Karstadt." Die Deutsche Bank und Goldman Sachs haben im Vermieterkonsortium Highstreet eine führende Rolle.

Fitschen sagte, er sei überzeugt davon, dass es auf eine Einigung zwischen Berggruen und den verschiedenen Investorengruppen hinauslaufe. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg habe seines Wissens Berggruen bei den Verhandlungen Exklusivität zugesichert. "Das heißt: Wenn sich nicht alle Beteiligten mit Berggruen einigen, könnte die Gefahr wachsen, dass es nicht mehr zu einer für alle Seiten akzeptablen Lösung kommt", erläuterte Fitschen.

Auch ein nachgebessertes Angebot des italienischen Investors Maurizio Borletti würde daran voraussichtlich nichts ändern. "Es könnte durchaus sein, dass Borlettis Angebot besser ist. Daher ist es sehr bedauerlich, dass es erst so spät gekommen ist", sagte Fitschen.

Auch nach einer möglichen Übernahme durch Berggruen sei ein Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof möglich. Die Deutsche Warenhaus AG sei "als Denkmodell prinzipiell weiter auf dem Tisch".

(ddp)


 


 

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