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gewerkschaftliche Schlagkraft

Magazin: Bahn-Gewerkschaften GDBA und Transnet planen Fusion

(ddp.djn). Die Bahn-Gewerkschaften GDBA und Transnet planen nach einem Bericht der «Wirtschaftswoche» eine Fusion. Schon 2005 hatten sich die beiden Organisationen verbündet und eine Tarifgemeinschaft gegründet. Jetzt, so heißt es, möchten sie ihre «gewerkschaftliche Schlagkraft» noch einmal erhöhen. Grund sei der Mitgliederschwund. Bei Transnet sank ihre Zahl 2008 um fünf Prozent auf 227 690.

Die GDBA zählt nur noch 42 000 Mitglieder - so wenige wie noch nie. Eine Fusion zu einer «Deutschen Verkehrsgewerkschaft» soll vor allem die Position gegenüber Bahn-Vorstand und Politik stärken.

Arbeitskreise loten jetzt das Zusammengehen aus, berichtet das Magazin weiter vorab. Zudem wollen die GDBA und Transnet ihr Gewicht gegenüber der Lokführer-Gewerkschaft GDL stärken, die 2007 aus der Tarifgemeinschaft ausgetreten war und sich unter ihrem damaligen Chef Manfred Schell gut positioniert hatte. Erst vor wenigen Tagen erhöhte die GDL ihren Druck, als sie rund 50 Tarifverträge mit Bahn-Unternehmen kündigte, um einen Branchenlohn für Zugführer zu erzwingen.

Die Dachverbände (GDBA gehört zum Deutschen Beamtenbund, Transnet zum Deutschen Gewerkschaftsbund) stehen den Fusionsplänen laut «Wirtschaftswoche» kritisch gegenüber. Eine Entscheidung soll bis Jahresende fallen. Stimmen beide zu, wäre eine Fusion in zwei bis drei Jahren denkbar.

(Redaktion)


 


 

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