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Markentrends 2014

Anforderungen an Namen steigen weiter

Um sich im globalen Wettbewerb abzuheben, setzen immer mehr Hersteller auf den Markennamen. Dieser soll dabei Komplexität reduzieren, technische Produkte emotional aufwerten sowie Produktinnovationen zur Geltung bringen und vor Nachahmung schützen. Das ergibt eine Trendstudie von der Düsseldorfer Namensagentur NOMEN International.

In vielen Branchen geht der Trend zur Vernetzung. Daraus resultieren hochkomplexe Prozesse und Systeme, die mit Hilfe griffiger Namen gebündelt werden sollen. Mit den Markennamen möchten die Hersteller schwierige Sachverhalte einfacher kommunizieren können. Inhaltlich steht nicht mehr das Produkt, sondern sein Nutzen im Vordergrund.

Kaum noch technische Produktbezeichnungen

Die Aufwertung und Emotionalisierung von Produkten gewinnt im B-to-B-Bereich weiter an Bedeutung. Technische Produktbezeichnungen, die auf Zahlen- und Buchstabenkürzeln basieren, werden bei Premium-Produkten kaum noch verwendet. Story-Telling lautet das Stichwort: Bildhafte Namen sollen technische Produkte intensiv erlebbar machen. Sie werden über alle Kommunikationskanäle gespielt und in verschiedene Darstellungsformen eingebunden, etwa in Apps, Augmented Reality oder Spiele.

Oberstes Gebot: Namen schützen

Produktinnovationen namentlich zu schützen und konsequent zu verteidigen, ist angesichts der weltweit zunehmenden Produktpiraterie oberstes Gebot. Viele Hersteller wählen deshalb branchenuntypische Namen. Damit erlangen sie den besten internationalen Markenschutz und wappnen sich so vor Produktkopien. Viele der Kopien kommen aus Asien.

Aufbau von Markenfamilien für höhere Markeneffizienz

Lange Zeit ging es in vielen Branchen primär um die Findung neuer Namen. Viele Hersteller setzen heute jedoch auch darauf, das Bestehende zu optimieren. Im Sinne einer höheren Markeneffizienz werden vielfach Markenfamilien aufgebaut. Sie sollen das Profil der Dachmarke systematisch schärfen und so für größtmögliche Wiedererkennbarkeit der Produktsortimente sorgen.

Markensprache: Sprachstil der Marke wiedererkennen

Als Verlängerung des Markennamens rückt auch das Thema Markensprache in den Vordergrund. Die Brand Language, auch Corporate Language genannt, festigt die verbale Markenpositionierung und sorgt dafür, dass die Marke nicht nur an ihrem Namen und Logo, sondern auch an ihrem typischen Sprachstil wiedererkannt wird.

(Redaktion)


 


 

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