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Medizintechnik

Strategische Namen für Marken

Gute Markennamen sind für Unternehmen von immenser Bedeutung, denn sie werden von den Zielgruppen auch wiedererkannt und schützen im globalen Wettbewerb vor Nachahmern. Die Düsseldorfer Namensagentur Nomen International ist auf strategische Namensfindung spezialisiert. Auf der Messe Rehacare 2017“, die im Oktober in Düsseldorf stattfindet, begegnet man ihren Kreationen auf Schritt und Tritt.

„In hoch-innovativen Branchen wie der Medizintechnik lassen sich neue Produkte erfolgreicher vermarkten, wenn sie einen ungewöhnlichen, aufmerksamkeitsstarken Markennamen tragen“, so Nomen-Geschäftsführerin Sybille Kircher. Diese Aufwertung und Emotionalisierung gewinnt in der Branche seit Jahren an Bedeutung. Die Wertigkeit von Premium-Produkten kommt dabei besonders gut in bildhaften und hochwertig klingenden Namen zum Ausdruck. Die Messlatte für die Namensentwicklung liegt hoch, denn Marken in der Medizintechnik müssen kreativ und seriös zugleich sein. Wie das gelingen kann, zeigen die Namen, die Nomen im Auftrag von Ottobock, dem Weltmarktführer im Bereich der Prothetik, entwickelt hat. Dazu zählen das mikroprozessorgeregelte Beinprothesensystem Genium, das mechatronische Knöchelgelenk Triton smart ankle oder Kenevo, das erste multisensorielle Kniegelenk für Anwender niedriger Mobilitätsgrade.

Patienten als wichtige Zielgruppe

„Viele medizintechnische Produkte erhalten heute emotionale Namen, weil neben den Fachzielgruppen auch die Patienten mitangesprochen werden sollen“, erklärt Sybille Kircher. „Es geht nicht darum, das Produkt zu beschreiben, sondern mit einem attraktiven Namen positive Botschaften zu vermitteln, beispielsweise Selbstbestimmtheit und Aktivität oder Qualität und Verlässlichkeit.“ Ging es für die Branche anfangs noch primär um die Findung einzelner neuer Namen, setzen viele Hersteller inzwischen auf Markenfamilien. Diese sollen das Profil der Dachmarke systematisch schärfen und für größtmögliche Wiedererkennbarkeit sorgen. Ein Beispiel hierfür ist der ebenfalls von Nomen entwickelte Name Challenger für einen Sportprothesenfuß von Ottobock. Er bildet eine Namensfamilie mit anderen Prothesenfüßen des Herstellers, wie Sprinter und Runner.

Produkte können kopiert werden, Marken nicht

Ein weiterer Vorteil von nicht-produktbeschreibenden Namen wie Skeo für Silikon-Liner oder Terion für einen anderen Prothesenfuß von Ottobock ist, dass Hersteller damit bessere Chancen auf internationalen Markenschutz erlangen. Denn produktbeschreibende Bezeichnungen sind markenrechtlich freihaltebedürftig, funktionieren nur in Kombination mit der Dachmarke und können für sich gesehen von anderen Anbieter beliebig kopiert werden. Bei assoziativen Namen oder Kunstwörtern ist das anders. Je ungewöhnlicher der Name, desto höher sind seine Chancen auf umfassende internationale Registrierung. „Das Produkt kann kopiert werden, sein Name jedoch nicht“, unterstreicht Sybille Kircher.

(Redaktion)


 


 

Namensfindung
Nomen International Düsseldorf
Sybille Kircher

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