Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Lokale Wirtschaft Messen
Weitere Artikel
Messe-Bilanz

Düsseldorf bleibt das Mekka der Medizinwirtschaft

Der Nachfragemarkt für Medizintechnik und Medizinprodukte verändert sich weltweit und die Anbieter geben darauf die passenden Antworten mit ihren Lösungen für eine qualitativ gute, aber auch wirtschaftliche medizinische Versorgung. Überzeugen konnte sich davon jeder in Düsseldorf im Rahmen der weltgrößten Medizinmesse MEDICA sowie der führenden Fachmesse für den Zuliefermarkt der medizintechnischen Fertigung, der COMPAMED.

Dem Leitmotto "Be part of the No. 1" folgte die Fachwelt aus Arztpraxen, Kliniken, Labors, Handel, Industrie und der Gesundheitswirtschaft, zeigte an den vier Messetagen (14. - 17. November) eindrucksvoll Präsenz und sorgte für stabile Besucherzahlen in den voll ausgelasteten Messehallen. Ein Trend, der sich schon seit Jahren bei der MEDICA abzeichnete, hat sich verstärkt: Es kommen immer mehr Top-Entscheider, auch aus kaufmännischen Bereichen. Insgesamt verfügen 93 Prozent der 130.600 Fachbesucher (2011: 134.500) über Entscheidungs-kompetenz. Jeder Zweite kam aus dem Ausland, aus insgesamt mehr als 120 Ländern.

"Die MEDICA ist Spiegelbild des Marktes. Die weltweit knappen Budgets der Gesundheitssysteme führen dazu, dass kaufmännische Abteilungen und die Krankenkassen sich immer mehr in Investitionsentscheidungen einschalten. Außerdem konzentriert sich die Einkaufsmacht in Klinikverbünden und -ketten auf immer weniger TOP-Entscheider", erklärt Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. Zugleich sieht Schäfer darin eine Bestätigung der mit dem MEDICA-Beirat abgestimmten langfristig angelegten
Marketing-Strategie: "Mit neuen Veranstaltungsformaten wie dem MEDICA ECON FORUM, dem neu ausgerichteten MEDICA HEALTH IT FORUM, den englischsprachigen Seminaren im MEDICA TECH FORUM oder auch zielgruppengenauen Themen-Kampagnen sprechen wir die aus Sicht der Aussteller maßgebenden Entscheider direkt an. Denn an den Ständen wird nach Klasse und nicht Masse verlangt."

Plattform für mittelständische Unternehmen

Die Rolle der MEDICA als Nr. 1-Marktplattform für internationale Geschäfte unterstreicht Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer ZVEI - Fachverband Elektromedizinische Technik: "Gerade kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland können die MEDICA hervorragend als Plattform nutzen, um wichtige Auslandsmärkte zu erschließen. Die starke Nachfrage nach Medizintechnikprodukten `made in Germany´ und der starke internationale Charakter der Messe - beides ergänzt und fördert sich gegenseitig."

Der hohe Internationalitätsgrad der MEDICA auf der Besucherseite dürfte demnach ganz nach dem "Geschmack" der Anbieter (MEDICA 2012: 4.554 Aussteller aus 64 Nationen) sein. Maßgeblich dazu bei tragen jedes Jahr die zahlreichen Besuchergruppen aus anderen Ländern, diesmal z. B. aus Südamerika, Nordafrika und Asien.

Der MEDICA-Kongress war mit mehreren tausend Teilnehmern durchgehend gut besucht und bot an allen Veranstaltungstagen ein umfangreiches Themenspektrum von der Intensivmedizin bis zur Naturheilkunde.


 


 

MEDICA
Entscheider
Zulieferer
MEDICA ECON FORUM
COMPAMED
Messehallen
Krankenhaustag
Daniel Bahr

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "MEDICA" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: