Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Lokale Wirtschaft Messen
Weitere Artikel
Messebilanz

K 2013 übertraf Erwartungen

Frühlingserwachen im Oktober auf der Düsseldorfer K 2013. Während die Bundesregierung auf ein sattes Konjunkturwachstum im kommenden Jahr hofft, vermelden dies bereits die Aussteller auf der weltweit wichtigsten Messe für Kunststoff und Gummi mit „bemerkenswert vielen Geschäftsabschlüssen“, so Werner Dornscheidt, Messe-Geschäftsführer.

Die Freude und die Erleichterung über den Erfolg der Messe war den beiden Repräsentanten Dornscheidt und Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirats, deutlich anzumerken. Keine Ausflüchte aufgrund verpasster Ziele, sondern dem eigenen Anspruch zurückhaltende Euphorie. Sätze wie „eine Fülle zukunftsweisender Innovationen“ oder „spürbare Investitionsfreude, insbesondere bei den Gästen aus dem Ausland“ führten zu „übertroffenen Erwartungen“ und „starkem Rückenwind“, den Reifenhäuser festmachte und deswegen den Kunststoff- und Gummimarkt weltweit wachsen sieht.

Großes Interesse an der Ausstellung zeigten Vertreter aus den USA und aus Asien – voran Indien und natürlich China - an den Innovationen und Techniktrends, insgesamt kamen 128.000 Besucher aus dem Ausland. 42 Prozent der Besucher interessierten sich für Roh- und Hilfsstoffprodukten, 22 Prozent schenkten in erster Linie Halbzeugen und technischen Teile aus Kunststoff und Gummi eher Beachtung.

Verändert hat sich die Besucherstruktur. Galt ein Besuch der Messe in der Vergangenheit gleichzeitig als Incentive-Veranstaltung, so entwickelte sich laut Dornscheidt die K 2013 zu einer Entscheidermesse, was sich in der Besucherzahl wiederspiegelt. Mit rund 218.000 ist dies ein Rückgang von fast 4.000 Besuchern im Vergleich von vor drei Jahren. Erfreulich bleibt aber, dass 96 Prozent der Besucher angaben, ihr Besuchsziel erreicht zu haben und zwei Drittel aus dem Top- oder mittleren Management an den Rhein kamen. Dornscheidt: „Die K ist und bleibt das wichtigste Ereignis der Kunststoff- und Kautschukindustrie.“

Für den hiesigen Arbeitsmarkt scheinen ausländische Firmen weniger Konkurrenz darzustellen, als bei dem zahlreichen Exportaufträgen zu befürchten wäre. Da die meisten Unternehmen Kunststoff für den Binnenmarkt produzieren würden, sieht Reifenhäuser „keine negativen Zusammenhänge mit deutschen Beschäftigungsverhältnissen.“

(Manfred Fammler)


 


 

Besuch
Dornscheidt
Reifenhäuser
Gummi
Innovationen
Ausland
K 2013
Kunststoff

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Besuch" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: