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METRO-Gründerstudie

Wer nichts wird, wird Wirt - und wird glücklich dabei

Stress, Sorgen, ausbleibende Gäste: So sieht einschlägigen TV-Formaten zufolge der Alltag vieler Gastonomen aus. Die erste Gründerstudie für Hotel, Gastronomie und Catering zeigte jetzt das Gegenteil.

Mehr als drei Viertel der Gastronomen zufrieden bis sehr zufrieden in ihrer Selbstständigkeit sind. Fast zwei Drittel würde sich erneut für eine Selbstständigkeit in der Gastronomie entscheiden.

Die METRO-Gründerstudie, die erstmals in Deutschland die Gründungsmentalitäten von Selbstständigen im Gastgewerbe untersucht hat, belegt, dass die überwiegende Mehrheit der Gastronomen zufrieden ist. Das sind auch gute Nachrichten für die mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland, die von einem eigenen Café, Restaurant oder Hotel träumen. Als dickster Wermutstropfen der Selbstständigen gilt für 79 Prozent der Fachkräftemangel. Dieser liegt deutlich vor den Herausforderungen durch bürokratische Hürden oder Steuerbelastung .

Das Gastronomiegewerbe gehört - neben Handwerk und Handel - zu den drei beliebtesten Gründerbranchen in Deutschland. Im Jahr 2013 arbeiteten rund 1,7 Millionen Menschen im Gastgewerbe und erwirtschafteten einen Umsatz von netto fast 70 Milliarden Euro. So standen im Fokus der repräsentativen Umfrage von METRO Cash & Carry, gemeinsam mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Motivation , Ziele und Wünsche der Unternehmer im Hinblick auf ihre Selbstständigkeit in der Branche.

"Bemerkenswert sind vor allem zwei Aspekte: Da ist zum einen die sehr hohe Zufriedenheit, die trotz vielerlei Belastungen bei den Befragten besteht. Die Gastronomiebranche erscheint als wahrer Glücklichmacher", sagt Olaf Koch, CEO von METRO Cash & Carry und Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer METRO AG. "Zugleich stimmt der wachsende Fachkräftemangel nachdenklich."

Unabhängigkeit steht für die Neuunternehmer im Vordergrund

77 Prozent der Befragten zeigen sich zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrem Gewerbe und rund 65 % würden sich erneut für eine Selbstständigkeit in der Gastronomie entscheiden. Zu den wichtigsten Motiven für den Schritt in die Selbstständigkeit zählen der Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung, die Umsetzung eigener Ideen sowie der Drang, etwas für die Allgemeinheit zu tun.  Gleichzeitig ist es 94 % der Unternehmer wichtig, für ihr Handeln einstehen zu können. Auch das Ziel, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen und der Chef im eigenen Laden zu sein, motiviert angehende Selbstständige. Vor allem für die Neuunternehmer ist diese Unabhängigkeit ausschlaggebend: 87 Prozent von ihnen gaben an, dass die Autonomie das entscheidende Kriterium für die Selbstständigkeit gewesen sei.

Die Familientradition hat im Hotel- und Gastronomiegewerbe einen hohen Stellenwert. In diesem Zusammenhang steht auch die Stärkung der lokalen Wirtschaft: 70 % der Befragten ist es wichtig, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen in der Region auf diese Art etwas zurück zu geben.

Das Großhandelsunternehmen METRO Cash & Carry hat die Gründerstudie anlässlich seines 50. Geburtstages ins Leben gerufen. Innerhalb der Studie wurden 402 Unternehmensgründer im Zeitraum von März bis April 2014 befragt. Die Zielgruppe bestand dabei mehrheitlich aus Gründern kleiner und mittlerer Unternehmen, die mit zwei bis 20 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 100.000 und 200.000 Euro bzw. über 500.000 Euro erwirtschaften. Weitere Infos zur METRO Gründerstudie  hier.

(ots / Monster)


 


 

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