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  • 12.05.2015, 00:46 Uhr
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Metropolregion

Regionalplanung und Standortmarketing: Das Rheinland rückt zusammen

Mit der Bildung einer Steuerungsgruppe nehmen die rheinischen IHKs, die Handwerkskammer, die großen Kommunen und regionalen Verbände die Schaffung der "Metropolregion Rheinland" konkret in Angriff.

„Die Metropolregion Rheinland jetzt in Schwung“, so Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf. „Damit werden jahrelange Vorarbeiten der IHKs im Rheinland zur Bildung einer Metropolregion Rheinland aufgegriffen und in ein konkretes Arbeitsprogramm umgesetzt. Ich freue mich, als Mitglied der jetzt gegründeten Steuerungsgruppe diesen Prozess nun inhaltlich begleiten zu können .“

Siepmann sieht in der jetzt in Angriff genommenen Arbeitsgruppe die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Insbesondere komme es darauf an, im Rheinland eine leistungsstarke Infrastruktur zu sichern sowie Forschung, Bildung und ein gemeinsames Standortmarketing voran zu bringen. Auch die enge Kooperation in der Regionalplanung sei ein vielversprechendes Thema, gehe es doch insbesondere um die gemeinsame Flächenvorsorge. 

Heinz Schmidt, Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein, pflichtet Siepmann bei. Den beiden Regierungspräsidentinnen gebühre der Dank für ihre Initiative, der Metropolregion mit einer Arbeitsstruktur den Auftakt zu erleichtern; den Oberbürgermeistern Roters (Köln) und Geisel (Düsseldorf) sei es gelungen, aktuelle Themen zu setzen. Wichtig sei, dass – wie jetzt zum Beispiel bei den Themen Verkehr und Breitband – das Rheinland seine Interessen gegenüber Bund und Land artikuliere.

„Das externe Standortmarketing für das Rheinland ist von großer Bedeutung“, erklärte Dr. Dieter Porschen, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Er hatte den Gipfelteilnehmern ein neuartiges Standortinformationssystem für das Rheinland vorgestellt. Langfristig sollte die Zusammenarbeit in der Metropolregion Rheinland auch zu einer engeren Verzahnung der Regionalplanung der beiden Planungsregionen Köln und Düsseldorf führen, so Porschen. „Je größer die Suchräume für Flächen für Gewerbe, Logistik, Windkraft und Wohnungen, desto eher lassen sich konfliktarme planerische Lösungen finden.“

Zudem müsse im heute noch ökonomisch starken Rheinland die Infrastruktur wieder hohe Priorität bekommen. Gerade eine Region, die durch stark wachsende Transitverkehre und intensive Verbindungen zu den niederländischen und deutschen Seehäfen gekennzeichnet sei, müsse sich rechtzeitig um Ausbau und Erhalt von Straßen, Schienen und Häfen kümmern, so Porschen. Eine leistungsstarke Breitbandversorgung sei im Zuge der Digitalisierung unserer Wirtschaft unverzichtbar; hier seien Bund und Land zu Recht gefordert.

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(Redaktion)


 


 

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