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Düsseldorfer Mieten sind einsame Spitze

Die Düsseldorfer Wohnungskaltmieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. In manchen Stadtteilen kletterten sie in den vergangenen zwölf Monaten um zehn Prozent. Betrachtet man den Zeitraum von 2002 bis 2011 kommt man im Schnitt auf 32 Prozent Steigerung.

Die Landeshauptstadt ist ein teures Pflaster – für Immobilienkäufer wie für Mieter. In besonders begehrten Stadtteilen wie Friedrichstadt, Flingern-Nord und Altstadt stiegen die Wohnungskaltmieten in den zurückliegenden zwölf Monaten zwischen sieben und zehn Prozent, berichtet der Branchendienst DEAL Magazin. Musste man in Flingern-Nord vor einem Jahr noch 9,10 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche einrechnen, so sind es heute zehn Euro (+10%). Im Stadtteil Friedrichstadt stiegen die Mieten um sieben Prozent auf 9,60 Euro, in Derendorf um acht Prozent auf 9,90 Euro.Die Zahlen basieren auf Untersuchungen des Rings Deutscher Makler (RDM), Bezirksverband Düsseldorf, sowie des Portals Immobilienscout24.de. Dabei handelt es sich um aktuelle Angebotsmieten, nicht um Mieten seit Jahren laufender Verträge.

Laut einer Untersuchung der Bulwien-Gesa AG stiegen die Kaltmieten in Düsseldorf zwischen 2002 und 2011 im Schnitt um rund 32 Prozent. Dies ist absoluter Rekord in NRW, durchschnittlich kletterten hier die Mieten um rund sechs Prozent. Zum Vergleich: In Köln stiegen sie in diesem Zeitraum (zur Definition Zeitraum) um 16 Prozent, so die Statistiker.

Im Stadtgebiet fehlen etwa 10.000 Wohnungen

Düsseldorf ist eine Zuzugsregion, die Einwohnerzahl soll bis 2030 von 592.000 auf 645.600 steigen (+9%). Diese Zahlen veröffentlichte die NRW-Statistikbehörde „Information und Technik“ Anfang April.
„Diese hohe Nachfrage nach Mietwohnungen ist also keine Eintagsfliege. Wir brauchen in Düsseldorf langfristig mehr Wohnraum, wenn wir verhindern wollen, dass noch mehr Menschen ins Umland abwandern, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können“, meint RDM-Vorsitzender Jörg Schnorrenberger. Nach Berechnungen des RDM-Düsseldorf fehlen derzeit etwa 10.000 Wohnungen, pro Jahr müssten etwa 1.200 gebaut werden.

(Redaktion)


 


 

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