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Leuchtendes Beispiel:

Mit LED-Technik auf Erfolgskurs

Was sind eigentlich LEDs? Dieter Podhajecky, Geschäftsführer der Firma electronic service willms (esw) ist Deutschlands LED-Papst. Seine Firma fertigt weltweit für Kunden wie BMW, Shell oder BP leuchtende Werbung. Reduzierte Energiekosten und ein nahezu wartungsfreier Betrieb machen die LED-Technik immer attraktiver. Davon profitiert esw: 125 Mitarbeiter erwirtschafteten 2006 einen Umsatz von 16 Millionen Euro.

Die Firma esw ist Vorreiter in der LED Technik. Hier werden für die Außen- und Innenwerbung fertige Module und LED Lösungen entwickelt und gefertigt. Wesentlich ist das vorteilhafte Erscheinungsbild mit LEDs ausgerüsteten Werbeträgern. Da Leuchtdioden mit unterschiedlichen Abstrahlwinkeln lieferbar sind, eignen sie sich sowohl für eine homogene flächige Ausleuchtung als auch als Spotscheinwerfer zur Anstrahlung von Objekten.

Durch Dimmen der farbigen LEDs mit speziellen Elektroniken lassen sich alle Farbtöne von pastell bis monochrom erzeugen. Aber nicht nur die reine Mischung, sondern auch die Dynamik von Lichtspielen ist möglich, die besonders auffällig sein können. Mit diesen Eigenschaften bedienen sich bereits Licht- und Eventkünstler zur Darstellung ihrer Werke.

LED-Technik ist die Zukunft

Die LED ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Die rasante Entwicklung der letzen Jahre in der Lichtausbeute bei gleichzeitigem Preisverfall lässt die Prognose zu, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann alle Leuchtstofflampen und Halogenleuchtmittel durch die LED-Technik flächendeckend ersetzt werden. Mit konsequentem Einsatz von LEDs in der Beleuchtungs- und Werbetechnik ließen sich die Energiekosten in diesen Bereichen mindestens halbieren. Dies dient dem Umweltschutz, da mit dem geringeren Energiebedarf sicherlich das eine oder andere veraltete Kraftwerk abgeschaltet werden könnte.

Was ist das Erfolgsrezept?

Der esw Geschäftsführer Dieter Podhajecky setzt auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Dazu findet alle zwei Wochen ein KVP-Meeting statt. „Zu Beginn unseres Treffens, informiere ich über alle Belange des Unternehmens. Dabei geht es mir darum, die Mitarbeiter zu motivieren,“ betont Dieter Podhajecky. “ Wie können wir die Prozesse verbessern, was aus Fehlern lernen, wie die Effizienz steigern?“ Das sind die Fragen, die bei jedem Meeting im Vordergrund stehen. Um sich einen Eindruck von der persönlichen Stimmung der Mitarbeiter zu machen, hat der Geschäftsführer eine Methode nach Schulnoten entwickelt.“Eins" bedeutet, dass der Mitarbeiter rundum zufrieden ist, “sechs” als schlechteste Bewertung, gleicht schon fast einer Kündigung. „Die Mitarbeiter antworten ehrlich,weil es keine Hemmschwellen gibt"; so Dieter Podhajecky. Der esw Chef hat damit gute Erfahrungen gemacht, weil die offene Form der Kommunikation für mehr Zufriedenheit sorgt.

Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg

Zudem lässt esw die Mitarbeiter an den wirtschaftlichen Erfolgen teilhaben. Ein Drittel der Gewinne wird an die Belegschaft ausgeschüttet und sie erhalten eine persönliche Leistungszulage, die bis zu 30% seines Grundgehaltes ausmachen kann.Die Leistungszulage wird in den Jahresgesprächen oder auf Antrag eines Mitarbeiters gemeinsam besprochen. Dabei werden die individuellen Eigenschaften des Mitarbeiters bewertet:


  • Soziales Verhalten: Zusammenarbeit, Ordnung, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit

  • Fähigkeiten: Lern- und Arbeitsbereitschaft, Fachwissen, Belastbarkeit

  • Leistungen: Engagement, Arbeitsgüte, Arbeitstempo

Und am Monatsende wird an den Mitarbeiter zusätzlich eine Unternehmenserfolgsprämie ausgezahlt, die sich nach der Höhe des erzielten Rohertrages richtet. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Anreize monatlich neu geschaffen werden und nicht wie bei einer normalen Gehaltserhöhung nach wenigen Wochen verpuffen.

Am Jahresende erhält der Mitarbeiter je nach erzieltem Jahresergebnis als Erfolgsprämie den drei bis achtfachen Wert seiner Leistungszulage anstelle von Weihnachtsgeld.
Würde es dem Unternehmen richtig schlecht gehen, fallen bis auf die individuellen Leistungszulagen alle anderen Zulagen weg. Das spart dann immense Kosten und sichert damit Arbeitsplätze.


(Redaktion)


 


 

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