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Mönchengladbach

Eine Stadt im wirtschaftlichen Aufwind

Möchengladbach, die Insel der Seligen? Wirtschaft im Aufwind, deutlich steigende Beschäftigtenzahlen, spürbare Belebung des Immobilienmarktes, Flächennachfrage weiterhin auf hohem Niveau - so trumpft die Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf.

Oberbürgermeister Norbert Bude, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender  der städtischen Tochtergesellschaft WFMG: „Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung am Standort konnte sich im vergangenen Jahr sehen lassen und stellte sich erfreulich gut dar.“

Ein Indikator für den Aufwärtstrend sei die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die mit heute rund 86.000 um acht Prozent seit 1996 gestiegen ist. Damit liegt Mönchengladbach über Duisburg, Krefeld und Wuppertal. Insgesamt 1.226 Arbeitsplätze konnten durch die Arbeit der WFMG im vergangenen Jahr neu geschaffen und 2.038 gesichert werden. Der größte Anteil mit rund 1.500 Arbeitsplätzen fiel auf den Bereich Finanzdienstleistungen und steht im Zusammenhang mit der Ansiedlung der Santander Bank. An zweiter Stelle liegt der Bereich Logistik mit 710 neuen Arbeitsplätzen und hängt mit Zalando im Süden der Stadt zusammen.

„Über 3.200 gesicherte und neu geschaffene Arbeitsplätze sorgen für weitere indirekte Beschäftigungsverhältnisse“, so Dr. Ulrich Schückhaus, WFMG-Geschäftsführer. „Unter Berücksichtigung des Multiplikatoreneffektes entspricht dies insgesamt 4.800 Arbeitsplätzen." Bei einem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von rund 40.000 Euro erwirtschaften diese 4.800 Arbeitsplätze zusammen ein Bruttoeinkommen von über 192 Millionen Euro am Standort Mönchengladbach. „Die daraus resultierende auf die Stadt Mönchengladbach entfallende Lohnsteuer dürfte die Kosten der WFMG bei weitem übersteigen“, betonte Dr. Ulrich Schückhaus.

Weiterhin positiv entwickelt sich auch der Immobilienmarkt, der vor allem in der Innenstadt eine Belebung erfährt. Schückhaus: „Die Entwicklung ist besonders in den Innenstädten spürbar. Das hängt aber nicht nur mit dem neuen Shopping-Center zusammen. Auch die angrenzenden Viertel entwickeln sich allmählich.“

(Redaktion)


 


 

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