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Nach dem Terror

Deutsche Urlauber sind auf Djerba sicher

Nach den drei Terroranschlägen in Tunesien – im März auf das Bardo-Museum in Tunis, im Juni auf ein Strandhotel in Sousse/Port El Kantaoui und im November auf die Präsidentengarde - hat sich die Lage vor allem auf der tunesischen Insel Djerba wieder beruhigt.

In den Hotels und Ferienclubs können sich die Touristen sicher fühlen. Das Auswärtige Amt in Berlin weist u.a. lediglich auf die verstärkte Präsenz der Sicherheitskräfte in Tunesien hin, hat aber für Djerba keine spezielle Sicherheitswarnung herausgegeben.

In der Vorweihnachtszeit und zum Jahreswechsel bieten jene Hotels und Ferienklubs, die im Winter nicht geschlossen haben, vor allem günstige Preise, großen Service und eine überschaubare Bettenbelegung. Nicht zuletzt locken auch die angenehmen Wettertemperaturen von rund 20 Grad.

So verfügt der Robinson Club Djerba Bahiya, der erst im Mai diesen Jahres neu eröffnet wurde, über eine Kapazität für rund 800 Urlauber und über entsprechende Service-, Sport- und Entertainment-Angebote. Da der Club nicht ausgebucht ist, steht hier den meist deutschen Urlaubern ein außergewöhnlich umfangreiches Angebot zur Verfügung.

Der Geschäftsführer der zu TUI gehörenden Robinson-Club-GmbH, Dr. Ingo Burmester, bestätigte, dass "die Nachfrage erwartungsgemäß kurzfristig zurückgegangen ist". Allerdings habe man gerade bei Robinson die Erfahrung gemacht, dass sich die Buchungsnachfrage bereits mittelfristig wieder erholen wird, sofern die Lage in Tunesien weiter stabil bleibt: "Wir glauben besonders an Djerba als Destination: Unser neuer Club Djerba Bahiya bietet besonders für junge Familien und auch Paare ein umfassendes Angebot direkt am breiten Sandstrand. Es ist uns gelungen, den neuen Robinson Club Djerba Bahiya als eine der erfolgreichsten Anlagen in Tunesien zu etablieren. Das Feedback von unseren Gästen ist durchweg sehr positiv und wird u.a. auf Holidaycheck mit einer Weiterempfehlung von 92 Prozent bewertet."

Mehr Personal, strenge Kontrollen

Burmester versicherte gegenüber Business-on.de, dass "die Sicherheit unserer Gäste für uns oberste Priorität hat. Wir beobachten die aktuelle Lage genau und orientieren uns an den Empfehlungen des deutschen Auswärtigen Amtes. Die tunesische Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen deutlich und spürbar verschärft. In Zusammenarbeit mit den tunesischen Behörden und der örtlichen Polizei haben auch wir zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen im Club getroffen. Dazu gehören beispielsweise vermehrtes Sicherheitspersonal und strenge Kontrollen beim Betreten des Clubgeländes. Wir möchten, dass sich unsere Gäste bei uns nicht nur wohl und entspannt, sondern auch sicher fühlen."

Unser Kolumnist Peter Jamin, der jeden Freitag seine Kolumne "Auf einen Cappuccino" auf Business-on.de veröffentlicht, berichtet in dieser Woche aktuell aus dem Robinson Club auf Djerba. Mehr hier.

(Redaktion)


 


 

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