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Nachhaltige Lösungen

Henkel setzt auf Zusammenarbeit

Damit neue Produkte und Lösungen mehr Wert und bessere Leistung bei gleichzeitig reduziertem ökologischem Fußabdruck bieten, arbeitet Henkel mit Partnern und Spezialisten aus verschiedenen Branchen zusammen. So können sogar Alternativen zu Tierversuchen gefunden werden.

„Mit weniger mehr erreichen“ – dieser Ansatz bildet den Kern der Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel. Im Rahmen dieser Strategie muss jedes neue Produkt einen Beitrag zu mindestens einem der sechs Schwerpunkte von Henkel im Bereich Nachhaltigkeit leisten: Leistung, sozialer Fortschritt, Gesundheit und Sicherheit, Energie und Klima, Wasser und Abwasser sowie Materialverbrauch und Abfall. In vielen Fällen beginnt die Zusammenarbeit bereits bei der Produktentwicklung, um die Bedürfnisse der Kunden und Verbraucher genau zu verstehen und Innovationen entwickeln zu können. Dabei steht Henkel auf dem Standpunkt, dass man über den Tellerrand des eigenen Unternehmens hinaus schauen und Partnerschaften bilden muss, denn dieses ist nicht nur für die Nachhaltigkeitsstrategie, sondern für den gesamten Unternehmenserfolg entscheidend. „Um neue richtungsweisende Produkte und Lösungen entwickeln zu können, müssen wir mit den besten Partnern zusammenarbeiten“, sagt Thomas Müller-Kirschbaum von Henkel. „So können wir Innovationen schneller zur Marktreife bringen und unsere Wettbewerbsvorteile sichern.“

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Im Unternehmensbereich Laundry & Home Care nutzt Henkel beispielsweise Innovationen aus anderen Industrien wie zum Beispiel Lebensmittel und Getränke, Lebensmittelverarbeitung, Pharmazie und Textilien, um seine Produkte noch effektiver und effizienter zu machen. Henkel verwendet in der Rezeptur seiner Geschirrspülmittel Somat Gold und Somat 10 eine Substanz, die ursprünglich in der Pharmaindustrie für eine schnelle Auflösung von Tabletten benutzt wurde. Dieser Bestandteil sorgt dafür, dass sich die Tabs schneller auflösen als beim Vorgängerprodukt und daher auch für die Kurzprogramme der Geschirrspülmaschine bestens geeignet sind. Diese Innovation bewirkt nicht nur eine sehr gute Produktleistung, da die Aktivsubstanzen schneller freigesetzt werden, sondern reduziert zum Vorteil des Verbrauchers auch bei jedem Spülgang den Wasser- und Stromverbrauch.

Alternative zu Tierversuchen

Henkel arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten an der Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen. 2008 gelang dem Unternehmen ein wichtiger Schritt vorwärts, indem es das erste Open-Source-Hauttestmodell für Sicherheitsprüfungen ankündigte. Anstelle von Tierversuchen werden bei diesem Ansatz zur Verträglichkeitsprüfung dreidimensionale Modelle der menschlichen Haut benutzt. Nachdem dieser innovative Open-Source-Hautverträglichkeitstest zunächst in externen Studien mit verschiedenen Partnern erfolgreich geprüft wurde, hat Henkel die Studienergebnisse inzwischen der Europäischen Kommission zur Prüfung eingereicht, damit das Modell die amtliche Zulassung als alternative Methode erhält. Im Gegensatz zu anderen Hautgewebemodellen sollen die Produktionsprotokolle sowie die Protokolle über die Durchführung der Hautverträglichkeitsprüfungen beim Henkel-Modell uneingeschränkt öffentlich gemacht werden. Mit dieser Maßnahme unterstützt Henkel die weltweite Verbreitung tierversuchsfreier Sicherheitsprüfungen.

Lösungen für die Möbelindustrie

Zunehmende Urbanisierung bringt eine Veränderung der Lebensweise mit sich. Der Trend zu Einpersonenhaushalten und kleineren Wohnungen geht einher mit wachsender Nachfrage nach innovativen Möbeln, die multifunktional und zugleich ressourcenschonend sind. Henkel bietet Lösungen an, die neue Designmöglichkeiten eröffnen, den Ressourcenverbrauch bei der Fertigung reduzieren und hohe Qualität über einen längeren Produktlebenszyklus liefern. In Zusammenarbeit mit den Möbelmaschinenbauern Homag und Cefla hat Henkel nachhaltige Technologien und Anwendungen für die Möbelindustrie entwickelt, die Mehrwert sowohl auf Hersteller- als auch auf Verbraucherseite schaffen. Das Konzept „Fusion Coating“ zur Beschichtung von Oberflächen sorgt beispielsweise für harte Oberflächen und schafft so die Basis für langlebige, optimale Lackierergebnisse und höhere Hitzebeständigkeit. Bei der Produktion wird kein Wasser verbraucht, und das fertige Produkt ist lösungsmittel- und formaldehydfrei.

(Redaktion)


 


 

Tierversuche
Thomas Müller-Kirschbaum
Somat
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