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Nachhaltige Verpackungen

Henkel setzt auf Recyclingmaterial

Gemeinsam mit dem Grünen Punkt und dem Verpackungshersteller ALPLA hat Henkel ein Pilotprojekt zu nachhaltigen Verpackungen gestartet. Erstmals wurden in Deutschland Flaschen von Perwoll mit 15 Prozent recyceltem Polyethylen hergestellt. Damit kommt der Unternehmensbereich Laundry & Home Care von Henkel seinem Ziel, bis Ende 2016 bei mehr als 1 Milliarde Produktverpackungen recycelte Kunststoffe einzusetzen, ein ganzes Stück näher.

"Verbraucher stellen an unsere Marken höchste Ansprüche - nicht nur an die Leistung des Produkts, sondern auch an die Ästhetik der Verpackung", sagt Stephan Füsti-Molnár, Geschäftsführer Henkel Wasch- und Reinigungsmittel für Deutschland und die Schweiz. "Wir sind stolz auf das Ergebnis unserer gemeinsamen Entwicklung: Das leuchtende Rosa der Perwoll-Flasche sowie die Leistung der Inhaltsstoffe und der Duft bleiben ohne Kompromisse erhalten. Dies zeigt erneut: Nachhaltigkeit und Premium-Produkte stehen nicht im Widerspruch." Dabei handelt es sich um eine Kreislauf: Aus dem Verpackungsabfall des Gelben Sacks werden die entsprechenden Verpackungen aussortiert, gesäubert und zu einem hochwertigen, recycelten Kunststoff-Rohmaterial verarbeitet. Aus diesem fertigt der Verpackungshersteller die Kunststoffflaschen, die nach der Abfüllung in der Waschmittelproduktion ihren Weg ins Regal und zum Verbraucher finden. Die leeren Kunststoffverpackungen werden über die Gelbe Tonne erneut dem Recycling-Prozess zugeführt.

Intelligente Verpackungslösungen für weniger Abfall

Für 2016 plant der Unternehmensbereich Laundry & Home Care recycelte Kunststoffe bei mehr als 1 Milliarde Produktverpackungen einzusetzen. Um das Abfallaufkommen zu senken, arbeiten die Verpackungsentwickler kontinuierlich an intelligenten Verpackungslösungen bei kleinstmöglichem Materialeinsatz und mit Materialien, für die öffentliche Recycling-Systeme bestehen. Alle Unternehmensbereiche von Henkel arbeiten daran, Verpackungsgewicht zu reduzieren. Bis 2020 soll die Verpackungsmenge im Vergleich zum Umsatz um 20 Prozent sinken (Basisjahr 2010). Bis 2020 soll außerdem der Anteil von recyceltem PET (Polyethylenterephthalat) in Flaschen (in Europa auf 33 Prozent) und recyceltem Aluminium in Dosen (auf 9 Prozent) erhöht werden.

(Redaktion)


 


 

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