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Nordrhein-Westfalen

763.000 Beschäftigte im Öffentlichen Dienst

Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen ist gestiegen. Mitte 2009 waren in dem Sektor 763 019 Personen tätig, 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor

Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg danach um 0,7 Prozent, die der Teilzeitkräfte um 3,2 Prozent an.

520 861 Beschäftigte (68,3 Prozent) standen Mitte 2009 in einem Vollzeitbeschäftigungsverhältnis und 242 158 Menschen (31,7 Prozent) waren teilzeitbeschäftigt. Damit stieg binnen Jahresfrist der Anteil der Teilzeitbeschäftigung um 0,5 Prozentpunkte an.

In vielen Gemeinden ist die Verlagerung von Vollzeit zu Teilzeit deutlich erkennbar, beispielsweise nahmen die Vollzeitstellen im Regierungsbezirk Düsseldorf um 0,7 Prozent auf 57 988 ab. Im gleichen Zeitraum stieg jedoch die Zahl der Teilzeitkräfte um 4,4 Prozent auf 28 259 an. Voll im Trend liegt beispielsweise Wuppertal, das 9,1 Prozent seiner Vollzeitstellen abbaute. Um fast die gleiche Anzahl legten die Teilzeitkräfte zu; die 328 Teilzeitstellen mehr stellen ein Plus von 20,7 Prozent dar.

In Zeiten klammer Kassen müssen viele Kommunen auch bei den Personalkosten sparen. Die Bezirksregierung Düsseldorf arbeite intensiv darauf hin, dass der Personalbereich der bei ihr unter Finanzaufsicht stehenden Kommunen nicht weiter ausgebaut werde, sagte Pressesprecher Bernd Hamacher am Mittwoch auf ddp-Anfrage. «Mit den sieben Großstädten im Nothaushalt schachern wir um jeden, den die Gemeinden neu einstellen wollen - und lehnen die meisten ab», sagt Hamacher.

(ddp)


 


 

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