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Bildungsqualität

Schlechte Noten für NRW

Nordrhein-Westfalen schneidet in einer Studie zur Bildungsqualität der Bundesländer schlecht ab. Das bevölkerungsreichste Bundesland kommt nur auf den 14. Platz.

Das geht aus einer am Donnerstag vorgestellte Vergleichsstudie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hervor.

Schwächen sieht die Studie im Vergleich zu den anderen Bundesländern vor allem beim Zahlenverhältnis von Lehrern und Professoren zu Schülern und Studenten. So kamen an den Hochschulen 2008 auf eine Lehrkraft rechnerisch 25,5 Studierende gegenüber einem Bundesdurchschnitt von 16,9. Auch an den Grundschulen blieb die Lehrer/Schüler-Relation mit einem Lehrer auf 19,14 Schüler trotz Neueinstellungen schlechter als im Bundesdurchschnitt.

Positiv bewertet die Studie dagegen unter anderem den Akademisierungsgrad. Demnach war die Studienberechtigtenquote 2008 rechnerisch mit 53,5 (Bundesdurchschnitt 45,1) Prozent die höchste in Deutschland. Im Jahr 2008 war NRW sogar ein Nettoexporteur von Studienanfängern.

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) kündigte verstärkte Bildungsanstrengungen des Landes an: «Unser Ziel ist es, durch bessere Bildung mehr sozialen Aufstieg zu ermöglichen.» Die neue rot-grüne Koalition habe entschieden, «die aufgrund der sinkenden Schülerzahlen frei werdenden Mittel im System zu belassen, um sie gezielt zur Verbesserung der Schulergebnisse in NRW zu nutzen».

(ddp)


 

 

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