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NRW-SPD fordert neuen Parteichef

Der stellvertretende SPD-Landeschef Jochen Ott hat nach dem Debakel seiner Partei bei der Bundestagswahl einen «Neuaufbau» der SPD gefordert. «Nach dieser Wahlniederlage muss nun die nächste Generation in der SPD die Führung übernehmen. Die SPD muss entstaubt und verjüngt werden."

" Ich gehe davon aus, dass wir auf dem kommenden Bundesparteitag einen neuen Vorsitzenden wählen», sagte Ott am Montag auf ddp-Anfrage. Welcher Politiker aus der jüngeren SPD-Generation auf Parteichef Franz Müntefering folgen soll, ließ der Unterbezirksvorsitzende der SPD in Köln offen.

«Wir müssen die SPD jetzt wieder neu aufbauen. Wir in Köln haben Erfahrung damit. Es wird ein harter Weg, der vier oder acht Jahre dauern kann», sagte Ott weiter. Wichtig sei, «dass die SPD wieder positive Projekte vertritt und nicht nur sagt, wogegen sie sich abgrenzt und was sie verhindern will». Die SPD sei «weiter Volkspartei, wir müssen die Partei sein, die diese Gesellschaft zusammenhält», sagte der NRW-SPD-Vize.

Juso-Landeschef Christoph Dolle verlangte ebenfalls eine inhaltliche und personelle «Runderneuerung» der SPD. Die Genossen hätten am Wahlsonntag einen «Schock» erlebt. Notwendig sei nun auch ein «neuer Stil» in der Sozialdemokratie. Ritualisierte Fehden zwischen den Parteiflügeln seien der falsche Weg.

(ddp)


 


 

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