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NRW-Statistik

Dank Mindestlohn klettert das Monatseinkommen

Vor allem ungelernte Beschäftigte konnten sich im letzten Jahr über höhere Löhne freuen: Mit einem Plus von 4,3 Prozent lag in NRW ihr Verdienstzuwachs über dem Lohnzuwachs aller anderen Tätigkeitsgruppen. Grund: Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes.

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Vollzeitbeschäftigten in Industrie und Dienstleistungsbereich sind in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 preisbereinigt um 1,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt anhand der vierteljährlichen Verdiensterhebung mitteilt, war dies der stärkste Anstieg der Reallöhne seit dem Jahr 2010.

Arbeitnehmer leisten mehr Arbeitsstunden

Und noch eine Statistik aus der Arbeitswelt: In Nordrhein-Westfalen war die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit je Erwerbstätigen im Jahr 2015 mit 1335 um vier Stunden (+0,3 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Dabei verlief die Entwicklung in allen Wirtschaftszweigen positiv: Die höchsten Zuwächse bei der Pro-Kopf-Arbeitsleistung gab es im Baugewerbe (+1,0 Prozent; +15 Stunden) und im Verarbeitenden Gewerbe (+0,7 Prozent; +10 Stunden). Obwohl im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) beim Arbeitsvolumen (-0,1Prozent) und bei der Erwerbstätigenzahl (-0,8 Prozent) Rückgänge hingenommen werden mussten, lag die durchschnittliche Arbeitszeit (+0,69 Prozent; +10 Stunden) auch in diesem Bereich über dem Vorjahreswert.

(Redaktion)


 


 

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