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NRW-Statistik

Nachfrage in der Industrie geht zurück

Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als statistisches Landesamt waren die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2014 preisbereinigt um zwölf Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Der Index (2010 = 100) lag bei 92,2 Punkten (Juni 2013: 104,2 Punkte).

Wie IT.NRW anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren die Bestellungen aus dem Inland im Juni um sechs Prozent und die Auslandsorders um 17 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die Nachfrage entwickelte sich in den einzelnen Bereichen unterschiedlich: Im Verbrauchsgütersektor konnten die höheren Auslandsorders die rückläufige Entwicklung im Inlandsgeschäft kompensieren. Am stärksten ist die Nachfrage bei den Investitionsgütern zurückgegangen. Sie war hier im Auslandsgeschäft um 33 Prozent niedriger als im Juni 2013. Seinerzeit konnte in diesem Sektor allerdings ein Großauftrag in einer Größenordnung verbucht werden, die im Juni 2014 nicht ausgeglichen werden konnte. Bei den Herstellern von Vorleistungs- und Gebrauchsgütern sanken die Auftragseingänge dagegen moderat.

Ab dem Berichtsmonat Januar 2013 werden die monatlichen Auftragseingangsindizes für die Industrie vom bislang geltenden Basisjahr 2005 = 100 auf das neue Basisjahr 2010 umgestellt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, erfolgte eine Rückrechnung bis Januar 2010. Die aktuell veröffentlichten Ergebnisse sind daher nur eingeschränkt mit früheren Veröffentlichungen vergleichbar.

(Redaktion)


 


 

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