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NRW-Statistik

Lebensmittel haben einen satten Preisschub hinter sich

In Nordrhein-Westfalen sind die Preise für Nahrungsmittel seit dem Jahr 2000 um 27,7 Prozent gestiegen. Unter anderem Obst, Fisch und Molkereiprodukte sind heute wesentlich teurer als vor 14 Jahren.

Beim Kauf von Lebensmitteln müssen Verbraucher in NRW dieses Jahr nicht wesentlich tiefer in die Tasche greifen als letztes Jahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober mitteilt, lag die Teuerungsrate für Nahrungsmittel im September 2014 (+1,4 Prozent gegenüber September 2013) um 0,3 Prozentpunkte über der Gesamtteuerungsrate (+1,1 %). Im Vergleich zum Jahr 2000 haben sich Nahrungsmittel allerdings um 27,7 Prozent verteuert. Damit war der Anstieg um 2,5 Prozentpunkte höher als bei der gesamten Lebenshaltung (+25,2 Prozent).

Viele Nahrungsmittel weisen im Langfristvergleich höhere Preissteigerungsraten auf als der Verbraucherpreisindex insgesamt. Seit der Jahrtausendwende zählen zu den größten Preistreibern vor allem Obst mit einem Plus von 46,2 % (darunter Äpfel: +71 %), Speisefette und -öle sowie Fisch mit einem Plus von jeweils 39,8 %. Molkereiprodukte und Eier (+34,7 Prozent) haben sich ebenfalls in den letzten 14 Jahren mit 34,7 % überdurchschnittlich verteuert.  Beim Gemüse war der Preisanstieg mit 5,5 % hingegen vergleichsweise moderat (darunter Tomaten: -2,2 Prozent) vergleichsweise moderat.

(Redaktion)


 


 

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