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NRW-Statistik

Über eine Million Beschäftigte im Gesundheitssektor

Ob Ambulant, stationär oder teilstationär, in Arztpraxen oder Krankenhäusern: In Nordrhein-Westfalen arbeiteten 2010 1,1 Millionen Menschen im Gesundheitswesen und den damit verknüpften Wirtschaftsbereichen. Zu diesem Ergebnis kommt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als statistisches Landesamt.

Wie IT.NRW anhand einer erstmals auf Ebene der Bundesländer erstellten Studie mitteilt, gab es 500.000 Beschäftigte in ambulanten und 433.000 Beschäftigte in stationären oder teil- stationären Einrichtungen. Im ambulanten Bereich wurden 262.000 Beschäftigungsver- hältnisse in Arzt- und Zahnarztpraxen gezählt. Fast genauso viele Personen (260.000) waren in Krankenhäusern tätig. Der stationäre oder teilstationäre Pflegebereich (z. B. Altenpflege- heime) verzeichnete 151.000 Beschäftigte.

Verwaltung erstmals auch dabei

Im Rahmen der vorgelegten Studie werden erstmals auch indirekte Arbeitsleistungen von Verwaltung, Industrie und Handel als Teil des Gesundheitswesens mit erfasst. In der Ver- waltung (insbesondere Krankenkassen und medizinische Versicherungen) arbeiteten im Jahr 2010 insgesamt 43.000 Beschäftigte. Berücksichtigt wurden ferner 26.000 Mitarbeiter aus dem Industriesektor. Sie stellen unter anderem bei der Pharmachemie oder der Augenoptik die Produkte her, die im Gesundheitswesen eingesetzt werden. In medizinischen Laboratorien und im Großhandel wurden 19.000 Personen gezählt.

"Personalstrukturen im Gesundheitswesen"

Diese und weitere Ergebnisse sind Teil einer Personalrechnung, die IT.NRW für die „Personalstrukturen im Gesundheitswesen“ in Nordrhein-Westfalen jetzt veröffentlicht hat. Die Berechnungen dienen dem weiteren Aufbau einer Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnung der Länder (GGRdL). Dabei werden verfügbare Landesdaten zum gesamten Gesundheitswesen genutzt. Die Ergebnisse sind methodisch abgestimmt und daher direkt vergleichbar mit entsprechenden Berechnungen weiterer Bundesländer. Bei der beschrie- benen Gesundheitspersonalrechnung handelt es sich um die Menge der „Beschäftigungsfälle“ zum Ende des Kalenderjahres.

Ergebnisse für NRW haben die Statistiker jetzt als Band 77 ihrer Ver- öffentlichungsreihe Statistische Analysen und Studien vorgelegt. Die Publikation „Gesundheit in Nordrhein-Westfalen – Personalstrukturen im Gesundheitswesen“ steht hier kostenlos als Download bereit.

(Redaktion)


 


 

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