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NRW-Statistik

Industrie-Umsätze gingen im ersten Halbjahr zurück

Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten von Januar bis Juni diesen Jahres einen Umsatz von 151,9 Milliarden Euro.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2014. Der Rückgang war bei den Inlandsumsätzen (-3,6 %) stärker als bei den Auslandsumsätzen (-0,4 %). Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Halbjahr 2015 die chemische Industrie mit 21,3 Milliarden Euro Umsatz (-4,8 % gegenüber Januar bis Juni 2014), gefolgt vom Maschinenbau (20,4 Mrd. Euro; -1,7 %) und der Metallerzeugung und –bearbeitung (19,4 Mrd. Euro; +0,8 %). Weitere wichtige Wirtschaftszweige in NRW waren in den ersten sechs Monaten des Jahres der Automobilbau (15,7 Mrd. Euro; -6,1 %), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (14,4 Mrd. Euro; -2,0 %) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (13,4 Mrd. Euro; +1,9 %).


Im ersten Halbjahr 2015 waren bei den 5 113 erfassten Industriebetrieben in Nordrhein-Westfalen im Monatsmittel 1 060 952 Personen beschäftigt, 2 860 weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war - wie in den ersten sechs Monaten des Vorjahres - mit 181 820 Personen der Maschinenbau; das waren aber 2 641 Beschäftigte weniger als im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres 2014. 137 625 Personen (+1 552) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 104 286 (+1 750) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt. 

Die Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise hier.

(Redaktion)


 


 

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