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Am meisten wird der Mais angebaut

Die Landwirte an Rhein und Ruhr bestellten nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung im Jahr 2012 insgesamt etwa 615 000 Hektar Ackerland mit Getreide zur Körnergewinnung.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind das 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die späten Kahlfröste, die durch das Fehlen einer dämmenden Schneedecke direkt auf die oberste Bodenschicht wirken, führten außerdem zu einer Anbauverschiebung von Winter- zu Sommergetreide.

Im Erntejahr 2012 wuchsen auf etwa  240.000 Hektar Winterweizen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 13 Prozent entspricht. Sommerweizen wurde zwar nur auf einer Gesamtfläche von ca. 15.000 Hektar angebaut, allerdings meldeten die Landwirte im Vergleich zu 2011 für diese Sommerfrucht ein Plus von 232 Prozent. Eine vergleichbare Veränderung gegenüber dem Vorjahr wurde beim Weizenanbau letztmals 1999 ermittelt. Beim Anbau von Gerste sind die Verschiebungen von der Winter- zur Sommerfrucht noch stärker ausgeprägt. Während Wintergerste mit 115.000
Hektar die geringste Anbaufläche seit 1964 beanspruchte, lag die Fläche für Sommergerste mit 51.500 Hektar so hoch wie zuletzt im Jahr 1983.

Einen neuen Höchststand erreichte die Maisanbaufläche in NRW mit insgesamt 291.000 Hektar; dies entspricht einem Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Der Getreide- und Maisanbau beansprucht damit zusammen 76 Prozent des gesamten nordrhein-westfälischen Ackerlandes. Auf der restlichen Fläche werden z. B. Hackfrüchte (86.500 Hektar) und Ölfrüchte (65.500 Hektar) angebaut.

(Redaktion)


 


 

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