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Weniger Unternehmensinsolvenzen

Im dritten Quartal 2013 ist die Zahl der Insolvenzverfahren in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten wurden 9087 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,0 Prozent weniger als im entsprechendem Vorjahreszeitraum (damals: 9662 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen summierten sich zwischen Juli und September 2013 nach vorläufigen Ergebnissen auf 2,0 Milliarden Euro (Juli bis September 2012: 3,2 Milliarden Euro).

Ein Viertel (2267 Fälle) der Insolvenzen betrafen Unternehmen, das waren 11,9 Prozent weniger als im dritten Quartal 2012 (damals: 2 574 Fälle). Ferner beantragten 6820 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 6054 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 7,0 Prozent weniger als im dritten Quartal 2012 (damals: 6508 Fälle). Bei den übrigen 766 Fällen handelte es sich z. B. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, Nachlässe, Gesamtgut und Ähnliches.

Wie die Statistiker weiter mitteilten, lag die Zahl der Insolvenzen in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 mit 26.993 um 8,3 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2012 (damals: 29.433 Fälle). Dabei war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 6859 um 16,7 Prozent und die der Verbraucherinsolvenzen mit 18.037 um 7,4 Prozent niedriger als von Januar bis September 2012.

(Redaktion)


 


 

Information und Technik Nordrhein-Westfalen
IT.NRW
Statistisches Landesamt

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