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NRW-Wirtschaftsleistung

Köln und Düsseldorf sind die Top-Standorte

IT-NRW hat als Statistisches Landesamt die Wirtschaftsleistung des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2010 vorgelegt, und zwar in Form des Bruttoinlandsproduktes je Erwerbstätigen. Bonn lag bei dieser Kennziffer an der Spitze, Köln und Düsseldorf sind aber insgesamt die bedeutendsten Wirtschaftsstandorte in NRW.

Im Jahr 2010 lag der Durchschnittwert bei 63.125 Euro je Er- werbstätigen. Die Stadt Bonn erreichte mit 81.488 Euro je Erwerbstätigen den Spitzenwert unter den 23 kreisfreien Städten und 31 Kreisen des Landes. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Stadt Essen mit 81.074 Euro und Düsseldorf mit 79.725 Euro je Erwerbstätigen. Am unteren Ende der Skala lagen der Kreis Heinsberg (51 674 Euro), die Stadt Herne (51 144 Euro) und die Stadt Bottrop (47 473 Euro).

Das Bruttoinlandsprodukt in Nordrhein-Westfalen belief sich im Jahr 2010 auf insgesamt 548 Milliarden Euro, das waren 3,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allein die Städte Köln und Düsseldorf trugen 8,2 bzw. 7,1 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Damit sind sie die bedeutendsten Wirtschaftsstandorte des Landes. Geprägt wurde die wirtschaftliche Entwicklung Nordrhein-Westfalens im Jahr 2010 durch einen konjunkturellen Aufschwung nach dem Krisenjahr 2009. Die Auswirkungen in den Regionen des Landes fielen unterschiedlich aus: Das Bruttoinlandsprodukt im Ruhrgebiet war 2010 um 7,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Städte Gelsenkirchen (+17,0 Prozent), Essen (+15,4 Prozent) und Duisburg (+15,2 Prozent) erreichen dabei landesweit die stärksten Zuwachsraten beim Bruttoinlandsprodukt. Regional bedeutsame Dienstleistungsstandorte wiesen hingegen ein geringes wirtschaftliches Wachstum auf: In den Kreisen Paderborn (-0,5 Prozent) und Düren (-1,1 Prozent) sowie in den Städten Solingen (-0,8 Prozent), Oberhausen (-2,1 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (-3,8 Prozent) waren 2010 Rückgänge des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zu 2009 zu konstatieren.

Detaillierte Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise gibt es hier.

Landeshauptstadt mit höchstem Arbeitsvolumen

Das Arbeitsvolumen lag im Jahr 2010 in Nordrhein-Westfalen mit 11,9 Milliarden Stunden um gut 2,1 Prozent über dem Wert des Krisenjahres 2009. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im gleichen Zeitraum um 0,4 Prozent auf 8,69 Millionen. Das Arbeitsvolumen hat sich in allen kreisfreien Städten und Kreisen des Landes erhöht. Spitzenreiter war Düsseldorf mit einer durchschnittlichen Jahresarbeitsleistung je Erwerbstätigen von 1 442 Stunden, gefolgt von Köln mit 1 410 und Leverkusen mit 1 405 Stunden. Am Ende der Skala lagen die Kreise Heinsberg (1 313), Wesel (1 318) und Düren (1 324). Leverkusen verzeichnete die höchsten Steigerungsraten bei den Erwerbstätigenzahlen (+2,6 Prozent) und beim Arbeitsvolumen (+4,9 Prozent) in der Gesamtwirtschaft sowie im Dienstleistungsbereich (Erwerbstätige +4,9 Prozent, Arbeitsvolumen +6,5 Prozent). Im Produzierenden Gewerbe wies Oberhausen den höchsten proportionalen Zuwachs der Erwerbstätigen (+3,5 Prozent) und des Arbeitsvolumens (+6,6 Prozent) auf. Die Zahl der Erwerbstätigen sank in acht kreisfreien Städten und zehn Kreisen Nordrhein-Westfalens. Am stärksten von Rückgängen betroffen waren der Kreis Warendorf (- 1,3 Prozent) und Remscheid (-1,0 Prozent). Im Produzierenden Gewerbe sank die Erwerbstätigenzahl in Duisburg (-4,9 Prozent) und Münster (-4,7) am stärksten - im Dienstleistungsbereich in Bonn (-0,4 Prozent) und im Kreis Warendorf (-0,3 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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