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„ocean tribute“ Award

20.000 Euro für Riff-Pflegerinnen

Während die Klimaaktivistin Greta Thunberg den Mächtigen der Welt in Davos ins Gewissen redet, bemühte sich Boris Herrmann um die Düsseldorfer.

Der Segelsportler, der mit der 17-jährigen den Atlantik überquerte, übernahm die Aufgabe, die Laudatio auf die „Sea Women of Melanesia“ zu halten. Denn dieses Projekt gewann den mit 20.000 Euro dotierten „ocean tribute“ Award der Fürst Albert II Stiftung und der boot Düsseldorf. 

In dem Projekt werden junge, engagierte Melanesinnen aus den Staaten Papua-Neuguinea, Salomonen, Fidschi und Vanuatu speziell geschult, um rund um die einzigartigen, größten zusammenhängenden Korallenriffe der Welt, Meeresschutzzonen errichten zu können. Ein internationales Team von Meeresbiologen ist vor Ort und bildet die Mädchen und Frauen im Tauchen und in der Vermessungstechnik zum Erhalt und Schutz der Korallen aus.

 Ihr aufrüttelndes Motto ist „Too precious to lose“ („zu wertvoll, um sie zu verlieren). Mit Hilfe der 20.000 Euro werden 20 melanesische Frauen zu Riffpflegern und Meeresschützerinnen ausgebildet. Übrigens: Die Inselgruppe Melanesien liegt nordöstlich von Australien.

Schade nur, dass viele Besucher mehr ihren privaten Interessen während der Preisverleihung nachgingen, als die Menschen zu ehren, die an einer Rettung der Meere für alle kämpfen

(Manfred Fammler)


 


 

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