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WestLB Akademie Schloss Krickenbeck

Ökologisches Engagement

Im Jahr 1988 übernahm die "WestLB AG" das verfallene Schloss Krickenbeck mit angrenzenden 95 Hektar Forsten von der Familie von Schaesberg. Nach einer aufwändigen Restaurierung des bedeutenden Baudenkmals wurde im Mai 1991 die WestLB Akademie Schloss Krickenbeck als Tagungszentrum, Event- und Bildungsanbieter eröffnet.

Schloss Krickenbeck liegt am linken Niederrhein in dem von Wasser geprägten Naturschutzgebiet "Krickenbecker Seen", einem der ältesten und mit etwa 1.300 ha auch einem der größeren Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen (Kreis Viersen und Kreis Kleve). "Im Zuge des Ausbaus von Schloss Krickenbeck zum Tagungszentrum waren ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erforderlich. Dies war 1988 der aktive Einstieg der WestLB AG in eine Kooperation mit dem Kreis Viersen im Bereich Ökologie und Naturschutz besonders auf den Flächen von Schloss Krickenbeck und darüber hinaus im Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen", erläutert Ingo Petersen, Geschäftsführer der WestLB Akademie Schloss Krickenbeck.

Zu dem 20jährigen ökologischen Engagement gehören u.a. folgende Maßnahmen:


  • Finanzielle Unterstützung des Aufbaus der "Biologischen Station" zur Pflege und Entwicklung des Naturschutzgebietes sowie deren wissenschaftlicher Arbeit

  • Herausgabe - in Zusammenarbeit mit der "Biologischen Station" - der Dokumentation "Schloss Krickenbeck - Landschaft und Natur", eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme von Flora und Fauna und damit die Grundlage für ein systematisches Monitoring des Gebietes

  • Verzicht auf die forstwirtschaftliche Nutzung der zum Schloss gehörenden Waldflächen, stattdessen deren Eingliederung in das Naturschutzgebiet "Krickenbecker Seen" mit dem Ergebnis einer deutlichen Erweiterung des Schutzgebiets

  • Herausnahme nicht bodenständiger Baumarten aus dem Waldgebiet und Aufforstung mit Stieleichen und Buchen zur Wiederherstellung der Forste

  • Sicherung des Altbaumbestandes im Park des Schlosses. Die großen, teilweise einige hundert Jahre alten, höhlenreichen Bäume dienen Insektenarten, Vögeln und Fledermäusen als Nist- und Nahrungsstätte.

  • Umwandlung von intensiv genutzten Ackerflächen in ökologisch wertvolle Wald- und Grünflächen

  • Anlage eines etwa 5,8 ha großen Artenschutzgewässers und großer Röhrichtflächen auf ehemaligen Pappelforsten und Ackerflächen östlich des

  • Schlosses. Hierduch wurden vielen schilfbewohnenden Vogelarten eine neue Brutmöglichkeit eröffnet.
  • Übernahme der Pflege dieses Biotops (Gewässerschutz, Mahd- und Schnittmaßnahmen)

  • Anlage von Streuobstwiesen mit alten rheinischen Obstsorten auf ehemaligen Weideflächen

  • Entwicklung eines - in Kooperation mit der Universität Münster - wissenschaftlichen Modellprojekts zur ökologischen Optimierung der Jagd in einem "Naturschutzgebiet von europäischer Bedeutung", gemeinsam mit Naturschützern, Landwirten und Jägern.

  • Beruhigung des Naturschutzgebietes durch Verlegung und Rückbau der Durchgangsstraße in Kooperation mit dem Kreis Viersen und der Stadt Nettetal

  • (Redaktion)


 


 

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