Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Leben Live Mode & Trends
Weitere Artikel
Shopping-Verhalten

Droht dem klassischen Modehandel das Aus?

Der Bekleidungseinzelhandel ist stark im Wandel: bis 2020 wird sich der Umsatz bei traditionellen Markenvollsortimentlern, wie Karstadt und Kaufhof, halbieren. Dies ergeben aktuelle Berechnungen der Consulter Team Retail Excellence (TReE).

"Diese Entwicklung zeichnet sich seit zehn Jahren ab. Die Verbraucher kauften Bekleidung immer öfter über das Internet", erklärt TReE-Geschäftsführer Guido Schild. Während die großen Einzelhandelsketten im Jahr 2000 mit einem Umsatz von 9,9 Mrd. Euro erwirtschafteten, führen zehn Jahre später H&M, Zara oder Esprit sowie Private-Label-Anbieter mit einem Gesamtumsatz von 10,6 Mrd. das Ranking an. Die Konsumenten interessieren sich eher für diese Eigenmarken.

Zudem sind die Fashion-Discounter auf dem Vormarsch. Branchenfremde Einzelhändler wie Aldi oder Tchibo drängen in die Domäne der Warenhäuser vor und bieten auch Bekleidung an - zu viel niedrigeren Preisen.

Multichannel ist vorbei

Nach Berechnungen von TReE machten die 100 größten Fashionbrands mit Eigen- und Partner-Retail sowie dem Onlineverkauf in 2010 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. "Multichannel war vorgestern", heißt es bei TReE. Viele Brands setzen inzwischen darauf, den Onlinevertrieb zügig ertragreich zu gestalten. Über eine Internet-Infrastruktur könnten sie auch ins Ausland verkaufen.

(Redaktion)


 


 

Umsatz
EInzelhandel
Mode
Online-Shopping
Discounter
Team Retail Excellence
TReE
Guido Schild

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Umsatz" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: