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Papierfabrik muss wegen hoher Energiekosten Insolvenz anmelden

(ddp-nrw). Wegen gestiegener Energie- und Rohstoffkosten hat die seit 1911 bestehende Düsseldorfer Papierfabrik Hermes am Dienstag Insolvenz anmelden müssen. Betroffen seien rund 100 Arbeitsplätze, teilte die Inhaberin der Fabrik, die Curtis 1000 Europe AG, in Neuwied mit. In Düsseldorf war bislang Druck- und Kopierpapier aus Altpapier hergestellt worden.

Gespräche mit dem lokalen Energieversorger, zu einer Einigung über planbare Energiepreise zu gelangen, seien zu Wochenbeginn endgültig gescheitert, hieß es. Eine moderate Energiepreiserhöhung wäre für das Unternehmen hinnehmbar gewesen, der Energieversorger habe jedoch eine deutliche Preissteigerung durchsetzen wollen. Eine Weiterführung des Betriebs durch den Insolvenzverwalter werde nur möglich sein, wenn sich der Energieversorger verhandlungsbereit zeigen sollte.

Die Curtis 1000 Europe AG mit Sitz im rheinland-pfälzischen Neuwied hat den Angaben zufolge Hermes vor fünf Jahren aus dem Besitz der RWE Umwelt übernommen. Die Curtis-Gruppe ist eine an der Frankfurter Börse gelistete deutsche Gesellschaft mit zwei Papierfabriken und einer starken Briefumschlagproduktion in Deutschland, Luxemburg und Polen sowie einer umfangreichen Vertriebsorganisation in Westeuropa.

(Redaktion)


 


 

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