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Digitaler Wandel stellt HR-Verantwortliche vor neue Herausforderungen

Mit der immer stärker voranschreitenden Digitalisierung entstehen neue Anforderungen an Mitarbeiter und Personalverantwortliche. Während der individuelle Leistungsgedanke in den Hintergrund gerät, gewinnen Vernetzung, selbstorganisiertes Arbeiten und die Sinnstiftung innerhalb von Unternehmensprozessen eine immer größere Bedeutung.

Themen wie Corporate-Learning und -Working nehmen an Bedeutung zu

Neue Technologien ermöglichen die Entwicklung neuer innovativer Weiterbildungsformate und -konzepte. Gleichzeitig erhöhen sie den Druck auf Beschäftigte, beim digitalen Wandel nicht den Anschluss zu verlieren. Das betrifft nicht nur den Umgang mit den neuen Technologien selbst, sondern auch die neuen Formen der Zusammenarbeit, die sich daraus ergeben. So könne z. B. eine der großen Fragen der nächsten Jahre darin bestehen, wie Mitarbeiter am effektivsten mit humanoiden Assistenzsystemen zusammenarbeiten können. Umfangreiche Studien zu diesem Thema führt beispielsweise der Linguist Prof. Dr. Jürgen Handke im Rahmen des Projekts H. E. A. R. T. (Humanoid Emotional Assistant Robots for Teaching) gerade an der Universität Marburg durch. Dabei geht es um die Entwicklung von Roboter-Apps, die in der Lehre und später vielleicht auch in Unternehmen eingesetzt werden können.

Für Personalverantwortliche wird sich daraus in Zukunft ein neuer Fokus ergeben. Hier geht es unter anderem um Regeln und Wertevorstellungen, die bei der Zusammenarbeit mit humanoiden Robotik-Systemen und bei der Arbeit in agilen Teams gelten sollen. So werden im Arbeitsprozess künftig viel mehr Kompetenzen zur eigenständigen Weiterbildung und zum selbstorganisierten Handeln gefordert. Voraussetzungen hierfür sind wiederum neue Wertvorstellungen, die im Rahmen von eigenverantwortlichen Entscheidungen Orientierung vermitteln.

Kollektives Denken steht stärker im Vordergrund

Durch die Digitalisierung und Globalisierung wird kollektives Denken immer stärker in den Vordergrund treten. Ein Ergebnis dieser Tendenz ist „Working Out Loud“ (WOL). Dabei geht es vor allem um die Frage, wie Netzwerke in Unternehmen eingeführt werden und am sinnvollsten genutzt werden können. In großem Umfang wurden diese und andere Fragen beispielsweise auf der Personal Süd in Stuttgart erörtert.

Neue Technologien und Tools wecken im Bereich Recruiting große Hoffnungen, bieten aber auch Bewerbern viele neue Chancen bei der Aufnahme stärker interdisziplinär ausgerichteter Tätigkeiten. Eine große Auswahl findet man beispielsweise unter den Stellenangeboten von PS Personalservice.

Neue Recruiting-Strategien werden wichtiger

Derzeit wecken neue Tools und Technologien für das Recruiting vor allem neue Hoffnungen. Allerdings gibt es derzeit in vielen Unternehmen noch keine einheitlichen Strategien, mit denen sie sinnvoll in die neuen Erfordernisse der Arbeitswelt integriert werden können. Ansatzpunkte werden unter anderem in der Studie „Recruiting-Strategien 2018“ vorgestellt. Hier wird nicht nur der Erfolg unterschiedlicher Recruiting-Wege erörtert. In der Neuauflage geht es darüber hinaus vor allem um Trends im Bereich Digital Recruiting.

(Redaktion)


 


 

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