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Pitch-Entscheidung

Ogilvy gewinnt Allianz-Etat

Die Werbeagentur Ogilvy hat den Werbeetat der Allianz gewonnen. Das Nachsehen hat die Düsseldorfer Agentur Grey, die den Etat viele Jahre lang gehalten hat. Beide Agenturen gehören zum weltweiten Werbe-Network WPP.

Nachdem Grey kürzlich den Deichmann-Etat erfolgreich verteidigen konnte, geht mit der Allianz nun doch ein wichtiger Schlüsselkunde verloren. Die letzte Etat-Überprüfung der Allianz fand 2009 statt, damals konnte Grey sich noch behaupten. Der Verlust der Allianz trifft Grey in einer Phase der Umstrukturierung, die CEO Dickjan Poppema eingeleitet hatte. Bei Ogilvy ist die Freude hingegen sicherlich groß, denn erst kürzlich hatte die Agentur den Kunden SAP verloren. Dafür konnte nun nach Siemens und MAM ein dritter Münchener Großkunde akquiriert werden. Das Branchenfachblatt W&V spekuliert, dass der Weggang des langjährigen Grey-Kreativchefs Roland Vanoni zum Etatverlust beigetragen haben könnte. Vanoni hatte die Allianz jahrelang persönlich betreut.

Als dritte Agentur befand sich auch noch die Düsseldorfer Havas-Dependance im Pitch-Finale. Parallel wurde auch neu über den Media-Etat der Allianz entschieden. Dabei konnte sich die Agentur Mediacom durchsetzen, die ebenfalls in Düsseldorf sitzt und auch zum WPP-Network gehört. Freuen kann sich WPP-CEO Sir Martin Sorrell, denn letztlich bleiben alle Etats im Network.

(Redaktion)


 


 

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