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EC-Kartenbetrüger post mortem überführt

Die Polizei in Düsseldorf hat eine Serie von EC-Betrügereien aufgeklärt, bei denen in den vergangenen fünf Jahren ein Schaden von rund 40 000 Euro entstand.

Nach der Veröffentlichung von Fotos aus Überwachungskameras konnte ein 35-Jähriger aus Kerpen als Tatverdächtiger identifiziert werden, wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte. Der mehrfach vorbestrafte Mann ist allerdings bereits tot. Er wurde Ende Januar tot in seiner Wohnung in Kerpen aufgefunden. Todesursache war offenbar der langjährige Konsum harter Drogen. 

Der Mann sollte in ganz NRW und auch in Hessen in Bürogebäuden Portemonnaies und Brieftaschen der Angestellten entwendet haben. Mit den dabei erbeuteten Kredit- und EC-Karten ging er sofort zu Banken und Sparkassen. Wenn ihm auch die PIN in die Hände gefallen war, hob er am Automaten Geld ab. Ansonsten kassierte er am Schalter bis zu 1000 Euro, wobei er die Unterschriften auf den Auszahlungsbelegen fälschte.

Die Polizei legt dem Mann mindestens 30 Taten zur Last. Unter den 20 Hinweisen, die bei der Polizei eingingen, waren auch zwei aus Justizvollzugsanstalten in Rheinbach und Düsseldorf, wo der Gesuchte wegen ähnlicher Delikte eingesessen hatte. Anhand dieser Hinweise konnte der Mann eindeutig identifiziert werden.

(ddp)


 


 

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