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ProWein 2015

Innovatives: Neue Plattform für "Irgendwie-anders-Winzer"

Die Fachmesse ProWein konzipiert für den nächsten Messetermin (15. bis 17. März 2015) eine neue Sonderschau. "Same but different" heißt sie und soll eine Plattform für Winzer und Weinvermerkter bieten, die "irgendwie anders" sind.

Rund 5.500 Aussteller aus 50 Ländern werden zur ProWein 2015 in Düsseldorf erwartet. Nur eine kleine Minderheit, etwa zehn Teilnehmer, umfasst die Sonderschau "same but different" in ihrer ersten Auflage. Mit dabei sind Projekte aus Deutschland, Frankreich, Curacao, Spanien und Südafrika. Gemein ist allen Teilnehmern, dass sie zwar wie die anderen ProWein-Aussteller Wein produzieren und/oder vertreiben, dabei aber nach Einschätzung der Veranstalter im besten Sinne "irgendwie anders" sind, sei es in der Weinproduktion oder Vermarktung. Mit "same but different" wollen Messemacher sowohl den innovativen Ideen und Ansätzen eine Plattform bieten als auch zu Inspiration und kreativem Gedankenaustausch innerhalb der Branche anregen.

Inwiefern die beteiligten Winzer und Projekte neue Wege gehen, variiert - keine zwei Konzepte sind gleich. Eine kleine Auswahl:

  • Mit dabei ist der Pfälzer Jungwinzer Lukas Krauß, der seine Weine entsprechend seines Markenzeichens in "Hutkategorien" unterteilt und mit seinem "Pornfelder" (Cuvée aus Portugieser und Dornfelder) Schlagzeilen macht.
  • Mit Schlagzeilen kennt sich auch Michael Spreckelmeyer aus - vor allem aber mit Heavy Metal Bands und anderen Musikern. Unter dem Motto "Metal and Wine" vermarktet der Düsseldorfer die Weine von Rockstars. Er bringt Band und Winzer zusammen, berät und kümmert sich um Vertrieb und Merchandising.
  • Neue Wege im wahrsten Sinne des Wortes gehen Ilse und Roelof Visscher, die nicht nur rund um ihren Hof in den Niederlanden Wein anbauen, sondern mittlerweile auch in der Karibik: Mittels Crowd Funding finanzieren sie ihr neues Weinbauprojekt auf Curacao.
  • Aus Südafrika reisen die Macher von uniWines zur ProWein 2015. Ihre Weine der Linie "Palesa" sind Fairtrade-Produkte, inspiriert von der Leidenschaft und Stärke afrikanischer Frauen und Mütter. Mit den Einnahmen von Palesa werden entsprechende soziale Projekte in der Region gefördert.

An den Messetagen finden mehrfach täglich moderierte Präsentationen der individuellen Projekte und Persönlichkeiten statt.

Prickelndes in Halle 12

Neben "same but different" lockt die ProWein 2015 mit weiteren Sonderschauen. In der Champagne Lounge in Halle 12 präsentieren traditionsreiche Champagnerhäuser die moderne Vielfalt des prickelnden Klassikers. Die FIZZZ-Lounge im Spirituosenbereich, ebenfalls in der Halle 12, steht ganz unter dem Motto "Drinks of Tomorrow", während sich die zentrale Verkostungszone den Siegerweinen der Frühjahrsverkostung von MUNDUS VINI widmet (Halle 17). Bei "Packaging & Design" in Halle 13 stellen rund 20 Unternehmen aus den Bereichen Verschluss, Etikettierung und Verpackung ihre Produkte vor.

Italiener und Franzosen stellen die größten Ausstellergruppen

Dreh- und Angelpunkt in den Düsseldorfer Messehallen sind aber natürlich die etwa 5.500 Aussteller aus aller Welt. Die größten Beteiligungen kommen erneut aus Italien (ca. 1.350), Frankreich (ca. 1.250) und Deutschland (ca. 950). Besonders starke Zuwächse verzeichnen zudem Australien, Spanien und die USA. Nach zwei Jahren Pause präsentieren sich in diesem Jahr auch wieder einige indische Produzenten, während acht Weingüter aus Bolivien ihre Premiere auf der ProWein feiern.

(Redaktion)


 


 

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