Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Leben Live
Weitere Artikel
Punktereform

ADAC lehnt Bußgeld-Erhöhungen ab

Nachdem die Anfang des Jahres vorgestellten Neuerungen der Punktereform Kritik nach sich zogen, soll das System nochmals überarbeitet werden. Das Bundesjustizministerium fordert nun, dass Ordnungswidrigkeiten, die keine Punkte mehr zur Folge haben, künftig mit höheren Bußgeldern belegt werden. Dies wird vom ADAC entschieden abgelehnt, da Bußgeld-Erhöhungen nicht die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.

Im Zuge der Abstimmungen zur Punktereform gibt es bereits Forderungen aus dem Bundesjustizministerium, bestimmte Ordnungswidrigkeiten mit höheren Bußgeldern zu belegen. So soll beispielsweise die Einfahrt in eine Umweltzone ohne Plakette 80 Euro statt bisher 40 Euro kosten. Der ADAC kritisiert dies als einen weiteren Versuch, den Autofahrern unverhältnismäßig tief in die Tasche zu greifen.

Viel wichtiger ist es nach Ansicht des ADAC, sinnvolle Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Deutschlands Straßen zu ergreifen und beispielsweise die Kontrolldichte durch die Polizei zu erhöhen. Höhere Bußgelder allein haben keine generelle Auswirkung auf das Verhalten von Autofahrern und bewirken entsprechend kein Umdenken.

Bestes Beispiel: Heute wird nur jede sechshundertste Alkoholfahrt entdeckt, da der Polizei das Personal für flächendeckende Kontrollen fehlt.

Der ADAC steht der Reform des Punktekatalogs grundsätzlich positiv gegenüber, etwa wenn nur noch Vergehen, die die Verkehrssicherheit tatsächlich beeinträchtigen, Punkte nach sich ziehen.

(Quelle: ots)


 


 

ADAC
Punktereform
Polizei
Flensburg
Auto
Punkte
Bußgelder
Autofahrer
Bundesjustizministerium

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "ADAC" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: