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PwC schaut in die Glaskugel

Alles digital und immer online

PricewaterhouseCoopers hat zum 13. Mal den „Global Entertainment and Media Outlook" veröffentlicht. Darin werfen die Unternehmensberater einen Blick in die weltweite mediale Zukunft der nächsten fünf Jahre.

Die globale Medien-branche wächst vor allem online: Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit digitalen Medien um 17,6 Prozent, während nicht-digitale Medien nur um 0,6 Prozent zulegen konnten. Insgesamt verzei-chnete die Medien-industrie gegenüber 2010 ein Umsatzplus von 4,9 Prozent auf rund 1,6 Billionen US-Dollar, wie aus dem „Global Entertainment and Media Outlook: 2012 - 2016“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervorgeht.
Nach Einschätzung der PwC-Experten wird der Trend zur Digitalisierung in den kommenden Jahren anhalten: Im Jahr 2016 entfallen voraussichtlich 37,5 Prozent des weltweiten Branchenumsatzes auf digitale Medien, derzeit sind es 28 Prozent.

Smartphones und Tablets legen rasant zu

Eine wesentliche Ursache dieser Entwicklung ist die rasant steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs. Für den mobilen Internetzugang werden die Verbraucher in fünf Jahren annähernd so viel Geld ausgeben wie für den stationären Internetanschluss. „Für Medienunternehmen stellt sich angesichts dieser Entwicklung nicht mehr die Frage, ob sie ihre Inhalte digital und online anbieten sollen. Es geht vielmehr darum, mit welchem Geschäftsmodell sie sich in der digitalen und zunehmend mobilen Wertschöpfungskette etablieren können“, sagt Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

Musik: Mehr Umsatz mit Download als mit CDs

Die Musikindustrie beispielsweise wird voraussichtlich bereits 2015 mit Download- und Streaming-Angeboten höhere Umsätze erzielen als mit dem Verkauf von CDs, die Videospielbranche erreicht diesen Punkt wahrscheinlich schon 2013. Allerdings erfasst die Digitalisierung andere Bereiche der Medienindustrie langsamer: Magazine werden auch in fünf Jahren vor allem auf Papier gelesen. Auf digitale Ausgaben für PCs oder Tablet-PCs werden 2016 voraussichtlich erst gut zehn Prozent des Umsatzes entfallen.
Für den Medienmarkt insgesamt prognostiziert PwC ein jährliches Wachstum um durchschnittlich 5,7 Prozent auf gut 2,1 Billionen US-Dollar im Jahr 2016. Von dieser Summe entfallen knapp 966 Milliarden US-Dollar – ein Plus von durchschnittlich 3,8 Prozent p.a. – auf Ausgaben der Endverbraucher (2011: 802 Milliarden US Dollar). Die Werbeerlöse werden voraussichtlich um durchschnittlich 6,4 Prozent pro Jahr auf 661 Milliarden US-Dollar zulegen (2011: 486 Milliarden US-Dollar), während der Umsatz aus Internet-Zugangsentgelten (mobil und stationär) deutlich um durchschnittlich 9,3 Prozent auf rund 493 Milliarden US-Dollar steigen soll (2011: 317 Milliarden US-Dollar).


 


 

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