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Quartalszahlen

Deutsche Telekom mit höchstem Quartalsverlust seit zehn Jahren

Vor allem das schwächelnde Geschäft in den USA ist für den hohen Quartalsverlust der Deutschen Telekom verantwortlich. Obwohl das Unternehmen damit den höchsten Verlust seit zehn Jahren eingefahren hat, sollen die Aktionäre die versprochene Dividende erhalten.

Der Verlust in Höhe von 6,9 Milliarden Euro ist auf die Abschreibungen auf die Tochter T-Mobile USA zurückzuführen. Anfang Oktober wurde bekannt gegeben, dass die US-Krisentochter mit dem Konkurrenten MetroPCS fusionieren soll. Die teuren Fusionspläne sollen aber laut Unternehmensangaben zukunftsweisend und nachhaltig sein.

Ähnlich erging es der Deutschen Telekom vor zehn Jahren, als der Konzern noch ein Staatsunternehmen war. 2002 lag der Verlust sogar bei rund 21 Milliarden Euro. Das Unternehmen musste damals ebenfalls eine hohe Summe von 19 Milliarden Euro auf T-Mobile USA abschreiben.

Wettbewerbsbehörden verhinderten bessere Lösung

Die Fusion mit dem regionalen Anbieter MetroPCS ist in Wirklichkeit nur eine Alternativlösung gewesen. T-Mobile USA sollte eigentlich 2011 an den Telekommunikationsriesen AT&T verkauft werden – für eine stolze Summe von 39 Milliarden US-Dollar. Dieser Verkauf wurde aber von der US-Wettbewerbsbehörde gestoppt.

Die Aktionäre sollen wie geplant eine Dividende von 70 Cent pro Titel erhalten. Zu den Aktionären gehört auch der Bund, der rund ein Drittel der Unternehmensanteile hält.

(Redaktion)


 


 

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