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Wie kann das Rating der führenden Agenturen überprüft werden?

Die Studie von Schulz& Partner liefert einen detaillierten Vergleich der Bonitätsanforderungen der führenden Ratingagenturen sowie des deutschen Stabilitätsrates. Es geht um nichts geringeres als die Kreditwürdigkeit der deutschen Bundesländer.

Neuregelung des Länderfinanzausgleichs sowie Schuldenbremse

Mit der Neuregelung des Länder- Finanzausgleichs sowie der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse steht künftig die Bonität sowie die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Bundeslandes verstärkt im Fokus. Die Umsetzungsfristen sind kurz. Bereits zum 31.12.2019 laufen die Finanzhilfen des Länder- Finanzausgleichs sowie die Bundeshilfen aus. 

Die Schuldenstandsquoten der öffentlichen Haushalte sind in den vergangenen 40 Jahren enorm gestiegen. Damals betrug das Verhältnis von Schuldenstand zum nominalen BIP 20 Prozent, während es sich heute auf über 60 Prozent beläuft.

Ratingtransparenz – Kreditwürdigkeit der deutschen Bundesländer

In der Studie von Schulz& Partner erfolgt ein detaillierter Vergleich der Bonitätsanforderungen der führenden Ratingagenturen sowie des deutschen Stabilitätsrates. Die Ergebnisse zeigen die Kreditwürdigkeit der einzelnen Bundesländer. Bei Betrachtung der drei ausgewählten Kennzahlen fällt auf, dass die Ratingeinstufung sowohl mithilfe der Ratingmethodik von Moody´s, als auch mithilfe der Methodik von Standard & Poor´s doch sehr differiert. Daraus lässt sich nur schwer eine allgemeingültige Aussage über die Kreditwürdigkeit der deutschen Bundesländer treffen.

Während alle Bundesländer bei einem Rating anhand der Zins- Steuer- Quote relativ schlecht wegkommen, stehen sie bei Betrachtung der Schuldenstandsquote um ein Vielfaches besser da.

Wesentliche Ergebnisse der Schulz & Partner-Studie:

  • Die Studie zeigt, dass die vom Stabilitätsrat angewandten Kriterien deutlich strenger sind, als die Ratingnormen der Agenturen Moody´s und Standard & Poor”s.
  • Der Stabilitätsrat hat die Bundesländer Berlin, Bremen, Saarland und Schleswig- Holstein als nicht kreditwürdig eingestuft.
  • Abweichend hierzu kommen die beiden Ratingagenturen Moody´s und Standard & Poor´s je nach Kennzahl zu stark differierenden Ergebnissen. Danach sind bei zwei Rating-Kennzahlen bis auf ein Bundesland alle Bundesländer als kreditwürdig eingestuft.

Die Studie “Ratingtransparenz – Wie kreditwürdig sind Deutschlands Bundesländer?” kann kostenfrei unter http://www.schulz-beratung.de angefordert werden.

Die Studie Ratingtransparenz – Wie kreditwürdig sind Deutschlands Bundesländer? wurde von der Unternehmensberatung Schulz & Partner durchgeführt. Sie basiert auf den Daten des Statistischen Bundesamtes. Im Fokus stehen die Zahlen der Berichtsjahre 2009 und 2010. 

(Redaktion)


 


 

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