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  • 03.08.2010, 21:00 Uhr
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EU genehmigt Übernahme

Teva darf Ratiopharm kaufen

Der israelische Generikahersteller Teva hat nach eigener Darstellung die Genehmigung der Europäischen Kommission für die Übernahme des deutschen Wettbewerbers Ratiopharm erhalten.

Um die Zustimmung der Brüsseler Wettbewerbshüter zu erhalten, habe das Unternehmen einige begrenzte Zugeständnisse gemacht, teilte die Teva Pharmaceutical Industries Ltd am Dienstag mit. Diese Zugeständnisse hätten jedoch nur einen marginalen Effekt auf die künftigen Aktivitäten des Unternehmens. Details zu den Zugeständnissen nannte Teva nicht. Die Übernahme solle in Kürze abgeschlossen werden. 

Teva hatte sich im März beim Bieterverfahren für Ratiopharm durchgesetzt. Für 3,6 Milliarden Euro inklusive Schulden schwingt sich der in Israel ansässige Weltmarktführer auch in Europa zur Nummer eins der Hersteller von Nachahmermedikamenten auf. In Europa werde man zur Nummer eins, in Deutschland zur Nummer zwei aufsteigen.

Verkäufer von Ratiopharm ist die VEM Vermögensverwaltung des Anfang 2009 verstorbenen Industriellen Adolf Merckle. Merckle war unter anderem wegen Fehlspekulationen mit Volkswagen-Aktien in Finanznöte geraten. Zur Schuldentilgung musste sich VEM von Ratiopharm trennen.

(ddp)


 


 

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