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  • 14.11.2012, 03:00 Uhr
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Raus aus der Nische

Neue Crowdfunding-Plattform

Mit fundsters.de ist - nach Angaben des Unternehmens - die europaweit erste universelle Crowdfunding-Plattform an den Start gegangen. Fundsters ermöglicht Schwarmfinanzierung ohne Beschränkung auf einzelne Branchen, Interessensgebiete oder Finanzierungsvolumen.

Die Plattform soll allen zur Verfügung stehen, die für eine Idee brennen. " Crowdfunding muss auch in Deutschland nicht wie bisher auf einzelne Branchen und Nischen reduziert blei- ben. Diese Form der Kapitalbeschaffung ist die moderne Alternative zur klassischen Bankfinan- zierung und zwar für jeden, der an den Erfolg einer Idee glaubt", sagt CEO Markus Brütsch. "Fundsters ist offen für alle, die eine Idee oder ein Projekt realisieren wollen. Die Bandbreite reicht dabei vom Gründer oder jungen Unternehmen über Produktentwickler und Kreativprojekte bis hin zum Förderverein des Kindergartens, der Geld für einen Spielplatz benötigt." Ein finanzielles Engagement ist bereits ab 1 Euro möglich.

Großes Potential

Der Blick in die USA zeigt das große Potenzial von Crowdfunding. Dort wurden 2011 Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 900 Millionen US-Dollar online "gefundet". Für 2012 wird weltweit mit einer Verdopplung dieses Volumens gerechnet. Im Vergleich dazu steht Crowdfunding in Deutschland noch am Anfang. "Wir wollen mit Fundsters dazu beitragen, dass Crowdfunding hierzulande in der breiten Öffentlichkeit ankommt und nicht mehr nur als Finanzierung in der Nische wahrgenommen wird", erläutert Brütsch den Anspruch der neuen Plattform. Bei hohem Kapitalbedarf ermöglicht eine BaFin -Lizenz für Fundster Investitionen auch über die sonst übliche Grenze von 100.000 Euro hinaus.

Teilhaber gesucht

Wer sich bei FUNDSTERS finanziell engagieren möchte, dem bietet die neue Crowdfunding-Plattform zwei Optionen. Zum einen sind renditeorientierte Investitionen als stille Beteiligung möglich, zum anderen lassen sich Projekte finanziell unterstützen, die im Gegenzug projektbezogene Gegenleistungen anbieten, zum Beispiel Rabatte oder Vorkaufsrechte. Auch eine monetäre Unterstützung im Sinne des guten Zwecks sieht die Plattform vor. Dabei kann es als Dankeschön ideelle Werte wie zum Beispiel Widmungen oder Fotos geben. "Wer sich bei Fundsters engagiert, der möchte im wahrsten Sinne des Wortes teilhaben", fasst Markus Brütsch die Motivation der Investoren und Unterstützer zusammen.

(ots)


 


 

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