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Überprüfungen

Reform der Künstlersozialkasse

Der Bundestag hat jetzt die Prüfungen zur Feststellung der Künstlersozialversicherungspflicht auf die Deutsche Rentenversicherung übertragen. Etwa 3.600 Mitarbeiter des Prüfdienstes der Deutschen Rentenversicherung, die bereits heute lückenlos in einem vierjährigen Turnus im Hinblick auf ihre Sozialabgabepflichten flächendeckend die Unternehmen überprüfen, prüfen nun zusätzlich, ob ein Unternehmen nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz abgabepflichtig ist, und stellt die Höhe der Abgabe fest.

Künstlersozialabgabe in Höhe von 5,1% (Erhebungssatz für 2007) sind auf Entgelte für künstlerische Werke oder Leistungen, die Unternehmen oder Einrichtungen an selbstständige Künstler oder Publizisten zahlten, wenn die künstlerischen Werke oder Leistungen der Öffentlichkeit zugänglich werden, auch wenn die Künstler selbst nicht nach Künstlersozialversicherungsgesetz versicherungspflichtig sind.

Zudem müssen die Künstler als Versicherte selbst ab 2008 mit einer systematischen Überprüfung der Einkommensangaben rechnen. Die von den Versicherten selbst zu leistenden Versicherungsbeiträge richten sich nach der Höhe des jährlichen Einkommens. Die Versicherten erhalten einen Fragebogen, der verbindliche Angaben über die tatsächlichen Arbeitseinkommen der letzten vier Jahre verlangt und zusammen mit einem Nachweis in Form eines Einkommenssteuerbescheids oder einer bescheinigten Gewinnermittlung für den geprüften Zeitraum eingereicht wird.


(Johannes Borgard)


 


 

Johannes Borgard
KSK
Künstlersozialkasse

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1 Kommentar

von Joachim Griebe
15.03.09 10:13 Uhr
REFORM ?

Was unfähige Politiker und Behörden mit einer " Reform " anrichten darf hier gerne nachgelesen werden : www.kskforum.de
Ich bin seit vielen Jahren über die KSK pflichtversichert und werde als " VERWERTER " überprüft. KSK - gut gedacht , schlecht gemacht .

Ich kann nur allen Betroffenen raten sich zu informieren , zb auch über die Möglichkeit einer AUSGLEICHSVEREINBARUNG ! Gruß aus Hamburg , Joachim Griebe

 

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