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Rehacare 2018

Video: Digitalisierung prägt auch die Inklusion zunehmend

Heute beginnt in Düsseldorf die internationale Fachmesse für die Reha- und Pflegebranche Rehacare. Vom 26. bis zum 29. September präsentieren 960 Aussteller aus 40 Ländern in sechs Messehallen Hilfen, die Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und im Alter den Alltag erleichtern. Dort zeigt sich auch, dass die Digitalisierung auch in der Inklusion angekommen ist.

Unter den Ausstellern gibt es alleine 546 ausländische Beteiligungen. „Die Rehacare 2018 wird damit die größte Veranstaltung in der langen Reihe der Reha-Messen sein, die wir seit 1977 am Standort Düsseldorf durchführen“, so Horst Giesen, Global Portfolio Director Health and Medical Technologies der Messe Düsseldorf. „Wir verzeichnen historische Hochs bei allen aktuell verfügbaren Messe-Kennziffern, bei der Zahl der Aussteller, der Länder, der vermieteten Ausstellungsfläche und auch bei den internationalen Beteiligungen. werden bei der Rehacare 2018 nahezu komplett vertreten sein und Rollstühle Weit mehr als jedes zweite Unternehmen kommt in diesem Jahr aus dem Ausland.“ Die führenden Hilfsmittelhersteller, Fahrgeräte und Gehhilfen präsentieren. Rund 600 Anbieter zeigen, was Menschen mit Behinderung mobil macht und was im Alter Mobilität fördert und erhält. Einzigartig ist dabei die Autoschau: Auf 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren 50 Umrüster maßgeschneiderte Autos für mobilitätseingeschränkte Fahrer. Dazu gesellt sich in diesem Jahr die Automobilindustrie mit Audi, Fiat, Daimler und Volkswagen, die ihre aktuellen Modelle mit Fahrhilfen ab Werk vorstellen. Auch Alltagshilfen, Pflegehilfsmittel und Kommunikationstechnik für Menschen mit Sinnesbehinderungen und motorischen Einschränkungen gehören zum Kernsegment der Fachmesse. Hinzu kommen Ideen und Produkten für barrierefreies Wohnen, Freizeit, Reise sowie ein breites Behindertensportangebot.

Ein Schwerpunkt der Messe wird die Digitalisierung sein, die auch den Hilfs- und Heilmittelmarkt zunehmend beeinflusst. Exoskelette lassen Querschnittsgelähmte stehen und gehen, dank moderner Batterietechnik inzwischen stundenlang – und in Zukunft soll künstliche Intelligenz noch viel bedeutender für Menschen mit Handikap werden. Dann wird das Gehen für Querschnittsgelähmte vielleicht sogar ruckelfrei und ohne sichtbare Steuerung möglich sein. Auch passgenaue Prothesen sollen zukünftig von Gedanken gesteuert werden.

(Redaktion / Video: Mhoch4)


 


 

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Dr. Roland Sigrist
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Dr. Martin Danner
BAG Selbsthilfe

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