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  • 08.11.2013, 12:01 Uhr
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  • Düsseldorf
Rente

Neues zur Riester-Rente

Die Banken werden nicht müde es immer wieder zu betonen: Die Deutschen sollten rechtzeitig an ihre Altersvorsorge denken und nicht allein auf die gesetzliche Rente vertrauen. Eine eigene Rente sollte angespart werden, und genau dafür wurden die Riester Renten entwickelt und in das Angebot der Banken aufgenommen.

Das Problem dabei ist, dass die Deutschen sich immer weniger für die Riester-Verträge erwärmen können. Zwar gibt es noch keinen Rückgang, aber die Anzahl der abgeschlossenen Verträge steigt pro Quartal nur noch um geringe 0,05 Prozent. Nachgefragt wird am meisten die Wohn-Riester, die für selbstgenutzte Immobilien verwendet werden kann. Die Riester-Rente wurde eingeführt, um Abstrichen bei der gesetzlichen Altersvorsorge durch Eigenvorsorge vorzubeugen. Dass die Vertragsabschlüsse derzeit stagnieren, könnte vor allem an den niedrigen Renditen liegen, die viele auf Dauer vermuten.

Ausbau der Riester-Verträge geplant

Um den Sinn der Riester-Rente aber auch weiterhin offiziell zu bestätigen, soll diese nun noch mehr ausgebaut werden. Zögerliche Bürger sollen davon überzeugt werden, dass die Logik einer Riester-Rente nicht anzuzweifeln ist, gerade dann, wenn man alles richtig macht. Denn auch wenn nicht alle mit dem momentanen Zinssatz zufrieden sind, so sparen sie auf Dauer doch mehr an und sorgen für einen späteren Zeitraum vor. Der Plan ist nun, dass der Kreis der Geförderten noch mehr ausgebaut wird, dass Betrag und Zulagen erhöht werden und die Sparer somit mehr Boni (zur Boni Definition) in die eigene Tasche fließen lassen können.

Der Plan dabei ist, dass mehr Menschen von der Förderung profitieren können, wie zum Beispiel Selbstständige. So könnten die 16 Millionen Riester-Verträge auf 40 Millionen anwachsen. Grund für einen Ausbau der Riester-Renten sahen die Verantwortlichen vor allem nach dem Vermögensbarometer 2013. Nur 13 Prozent der Deutschen tendieren zur Riester-Rente, während die Immobilien boomen. Bei den neuen Veränderungen sollen nun den größten Sprung die Berufseinsteiger machen können. Mit einem Sprung von 200 auf 600 Euro könnte sich hier bei den Sparzulagen so einiges ändern.

Aktuell wurde bei Stiftung Warentest der Riester Banksparplan getestet. Ergebnis: Für die meisten Sparer ist diese Investition durchaus empfehlenswert. Zwar bieten die Verträge meist nur einen geringen Startzins, dieser steigt aber in der Regel mit der Zeit. Außerdem fallen durch die Anbieter nur geringe Kosten an. Verbraucher können sich auch über die Unterschiede zwischen Riester Rente und Riester Banksparplan informieren. Die meisten Banken bieten diese Sparmöglichkeit an und zeigen, warum Riester für Jung und Alt gleichermaßen empfehlenswert sein kann.

(Redaktion)


 

 

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