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Rheinbahn

Grundstücksverkauf poliert die Jahresbilanz

Einen Bilanzgewinn von 67,6 Millionen Euro verzeichnet die Rheinbahn fürs Geschäftsjahr 2017. Vor allem der Vekauf der bisherigen Unternehmenszentrale poliert mit 37,6 Millionen Euro die Jahresbilanz.

Weil die RWE-Aktien im Kurs zugelegt haben, profitiert die Rheinbahn mit weiteren knapp 30 Millionen. Erfreulich für Düsseldorfs Kämmerin: Das Tochterunternehmen schüttet 15 Millionen Euro Dividende an die Stadt aus.

Auch außerhalb dieser Sondereinnahmen kann Vorstand Michael Clausecker das Geschäftsjahr mit positiven Zahlen garnieren:

  •  Der Umsatz stiegt um 1,9 Prozent auf 263,2 Mio. Euro.
  • Die Fahrgelderlöse betragen 230 Mio. Euro, 12,6 Mio. Euro mehr als 2016 - ein Plus von 5,8 Prozent
  • Die Zahl der Fahrgäste steigt um 1,3 Mio. Kunden, von 223,4 auf 224,7 Mio.
  • Das Ergebnis lag um 9 Mio. Euro über Plan.
  • Mit 242 Neueinstellungen 2017 wurde wieder die Zahl von 3.000 Mitarbeitern erreicht.
  • Der Kostendeckungsgrad beträgt 81,2 Prozent und liegt damit bundesweit auf hohem Niveau – der Branchenschnitt beträgt 76,3 Prozent.

Neue Leichtbau-Solobusse

2017 hat die Rheinbahn 42 umweltfreundliche Solobusse (12 Meter Länge) in Leichtbauweise vom niederländischen Hersteller VDL in Betrieb genommen. VDL liefert bis 2019 weitere 38 Fahrzeuge; sie wiegen rund drei Tonnen weniger als herkömmliche Busse
und verbrauchen 20 Prozent weniger Kraftstoff.

Zum Ende des Berichtsjahrs hat das Nahverkehrsunternehmen eine europaweite Ausschreibung für zehn Elektrobusse veröffentlicht.

Insgesamt wurden 2017 fast 88 Mio. Euro investiert. Dabei gingen die größten Beträge in die Anzahlung für die Neubeschaffung der HF6-Stadtbahnen, die die alten Stadtbahnen des Typs GT8SU ersetzen werden (22,5 Mio. Euro), aber auch in die Busbeschaffung (10,2 Mio., s.o.), den Neubau von Gleisen, Weichen, Kreuzungen (10,2 Mio.), Planung und Bau der Hochbahnsteige und  Straßenbahnhaltestellen (7,7 Mio.).

Das neue Verwaltungsgebäude im Stadtteil Lierenfeld schlug mit 7,6 Millionen zu Buche, die gleiche Summe wurde in die Zulaufstrecken für die Wehrhahnlinie investiert.


(Redaktion)


 


 

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