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Rheinmetall AG

Auftragspaket für den "Puma"

Rheinmetall wird einen Auftrag über Erweiterungen und zusätzliche Ausstattung für den Schützenpanzer Puma von der Bundeswehr erhalten. Das Waffensystem befindet sich zur Zeit in der Einführungsphase.

Insgesamt hat der Auftrag an das Industriekonsortium, das den Puma herstellt, einen Bruttowert von 260 Millionen Euro. Hinzu kommt eine optionale Nachrüstung mit weiteren Komponenten, für die Mittel in Höhe von 108 Millionen Euro brutto zur Verfügung stehen. Innerhalb des Konsortiums entfällt vom jetzigen Auftragswert ein Bruttoanteil in Höhe von 115 Millionen Euro auf Rheinmetall. Die Beauftragung innerhalb des Industriekonsortiums an Rheinmetall wird innerhalb der nächsten Wochen erfolgen. Die beauftragten Erweiterungen sollen die Leistungsfähigkeit des Schützenpanzers in wichtigen Bereichen erhöhen und die Ausbildungsmöglichkeiten verbessern. Zum Erweiterungspaket gehören beispielsweise die Entwicklung der neuen turmunabhängigen Sekundärwaffenanlage für den Puma und der Einbau modernisierter Sichtmittel und Displays.

Der Puma befindet sich derzeit in der Einführungsphase bei der Truppe. Die Auslieferung der insgesamt 350 Schützenpanzer, die im Juni 2015 aufgenommen wurde, soll 2020 abgeschlossen sein. Derzeit werden erste Einheiten in der Bedienung und Nutzung des Systems Puma geschult.

(Redaktion)


 


 

Schützenpanzer Puma

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