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Rheinmetall AG

Konzern bestätigt Interesse an KMW-Beteiligung

In einer kurzen Pressemeldung bestätigt der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall Gespräche über eine Beteiligung an der Krauss-Maffei-Wegmann-Unternehmenstochter KNDS. Sollten diese erfolgreich verlaufen, könnte das zumindest zu einer mittelbaren Beteiligung an dem führenden Hersteller gepanzerter Militärfahrzeuge führen.

Rheinmetall bestätigt die Gespräche mit der Wegmann Unternehmens-Holding in einer knappen Ad-hoc-Börsenmitteilung. Demnach hat Rheinmetall Interesse an der KMW + Nexter Defense Systems N.V. (KNDS) und damit mittelbar an der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG (KMW) „oder an sonstigen Formen der Kooperation mit KNDS und/oder KMW“. Ob die Transaktion rechtlich durchführbar und wirtschaftlich darstellbar ist, werde derzeit vom Vorstand der Rheinmetall AG geprüft „und hängt von einer Vielzahl politischer, wirtschaftlicher und regulatorischer Faktoren ab“.

Neben der Rüstungssparte ist Rheinmetall mit verschiedenen Tochtergesellschaften auch als Zulieferer der Automobilbranche erfolgreich. Bekanntestes Produkt von KMW ist der Kampfpanzer Leopard, daneben kommen aber auch die gepanzerten Fahrzeuge Dingo, Fennek, Mungo sowie Boxer und auch die Panzerhaubitze 2000 aus dem Konzern. Beim neuen Bundeswehr-Schützenpanzer Puma kooperieren KMW und Rheinmetall bereits. Während Rheinmetall als Aktiengesellschaft aufgestellt ist, befindet sich KMW in Privatbesitz. An der Rüstungsholding KNDS ist auch französische Rüstungskonzern Nexter beteiligt. Laut Bundesanzeiger erzielte KNDS 2017 einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro, von denen etwa 1,34 Milliarden Euro auf die KMW Gruppe entfallen.

(Redaktion)


 


 

Krauss-Maffei-Wegmann
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