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Bilanzpressekonferenz

Rheinmetall setzt weiter auf Rüstungs- und Autozuliefersparte

Der Düsseldorfer Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall will auch künftig an beiden Unternehmensbereichen festhalten. «Wir werden beide Bereiche weiterentwickeln,» sagte der Vorstandsvorsitzender Klaus Eberhardt am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz.

Damit wies er Spekulationen zurück, der Düsseldorfer MDAX-Konzern könne sich von der Automotive-Sparte im Falle einer größeren Übernahme im Verteidigungs-Bereich trennen.

Erst vor wenigen Tagen hatte Rheinmetall die Übernahme des niederländischen Panzerherstellers Stork PWV mitgeteilt. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Nach Schätzungen von Experten dürfte sich «der Kaufpreis im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich bewegen».

Auch im Automotive-Bereich seien Übernahmen denkbar, sagte der Vorstandsvorsitzende. Für die Rüstungs-Sparte kündigte der Manager an, «sich bietende Chancen für wertsteigernde Akquisitionen weiter nutzen» zu wollen. «Wir wollen weltweit einer der drei größten Anbieter für langgestützte Streitkräfte werden.» Das sei «nicht nur aufgrund organischen Wachstums möglich.»

Im laufenden Geschäftsjahr will Rheinmetall ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern ( Ebit ) zwischen 280 Millionen und 290 Millionen Euro erzielen. 2007 erzielte der Konzern ein Ebit von 270 Millionen Euro. Wie Rheinmetall auf der Bilanzpressekonferenz zudem mitteilte, sollen 2009 Umsatz und Ergebnis weiter steigen.

(Redaktion)


 


 

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