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Pause im Landesdienst

Rüttgers-Intimus lässt sich beurlauben

Der langjährige engste Vertraute des abgewählten Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU), Boris Berger, hat sich für fünf Jahre vom Landesdienst beurlauben lassen.

Dem habe die neue rot-grüne Landesregierung entsprochen, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag in Düsseldorf. Er bestätigte damit einen Bericht des «Kölner Stadt-Anzeiger». Berger bekommt während seiner Beurlaubung kein Gehalt . Wohin er wechselt, blieb offen.

Berger hat das Recht, nach fünf Jahren in den Landesdienst zurückzukehren. Ende Juni war Rüttgers in die Kritik geraten, weil das scheidende schwarz-gelbe Kabinett Berger noch unbefristet zum Abteilungsleiter in der Staatskanzlei ernannt hatte. Die SPD warf Rüttgers «schlechten politischen Stil» vor. Schwarz-Gelb verteidigte den Vorgang als normal.

Berger soll aus der Staatskanzlei CDU-Kampagnen gegen die SPD organisiert haben. Dieser SPD-Vorwurf hatte mehrfach für Streit im Landtag gesorgt.

(ddp)


 


 

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